ITler und Social Media im Unternehmen

Facebook wichtiger als Xing

19. August 2010
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
In einer Umfrage unter ITlern gehen 75 Prozent davon aus, dass Social Media Aktivitäten in Unternehmen zunehmen. Niemand rechnet mit einem Rückgang oder Wegfall.
ITler nutzen Facebook häufiger als Xing.
ITler nutzen Facebook häufiger als Xing.

An einer Umfrage zum Thema Social MediaSocial Media nahmen ausschließlich ITler teil, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Denn Initiator Softguide suchte nur via TwitterTwitter sowie über Statusmeldungen und Links auf den sozialen Netzwerken FacebookFacebook, Linkedin und Xing nach Umfrageteilnehmern. Alles zu Facebook auf CIO.de Alles zu Social Media auf CIO.de Alles zu Twitter auf CIO.de

Die Ergebnisse zeigen, dass ITler bereits stärker auf Facebook (77 Prozent) als auf das Business-Netzwerk Xing (61 Prozent) setzen. Eine besonders hohe Anzahl von Befragten, 91 Prozent, gab außerdem an, dass sie beziehungsweise ihr Arbeitgeber bei Twitter aktiv sind. Dieses hohe Ergebnis hängt sicherlich damit zusammen, dass Umfrageteilnehmer über Twitter akquiriert wurden.

Niemand glaubt, dass die Bedeutung von Social-Media-Aktivitäten abnimmt.
Niemand glaubt, dass die Bedeutung von Social-Media-Aktivitäten abnimmt.

Neben Twitter, Facebook und Xing setzen die Befragten und die Unternehmen in denen sie tätig sind, zudem auf Blogs (53 Prozent) und Wikis (35 Prozent). Eine hohe Beliebtheit hat unter den Umfrageteilnehmern auch das Videoportal Youtube. 67 Prozent geben an, dass sie beziehungsweise ihr Arbeitgeber es nutzen.

65 Prozent der Befragten schätzen die Bedeutung von Social Media als hoch beziehungsweise sehr hoch ein. Weitere 29 Prozent sind davon überzeugt, dass das Thema an Bedeutung zunimmt. Nur sechs Prozent glauben, dass die Relevanz von Social Media gleich bleibt. Keiner der Teilnehmer erwartet einen Rückgang.