Marketing

Google will wissen, wo Sie einkaufen

11. November 2013
Von Michael Söldner
Mit der Erfassung der von Nutzern besuchten Läden könnte Google sein Geschäftsmodell bald ausbauen.

Viele Aspekte des täglichen Lebens im Internet kann GoogleGoogle bereits überwachen. Nun kommen vielleicht auch Geschäfte in Ladenstraßen hinzu. Denn allein mit den online gekauften Artikeln lässt sich noch kein allumfassendes Profil eines Anwenders realisieren, speziell außerhalb des Internets gekaufte Produkte sind für gezielte Werbeschaltungen interessant. Alles zu Google auf CIO.de

Das Marketing-Branchenmagazin Digiday will von einem Programm bei Google erfahren haben, mit dem sich die Standorte der SmartphonesSmartphones auch erfassen lassen, wenn keine App des Herstellers auf dem Gerät aktiv ist. Gegenüber Werbetreibenden soll der Suchmaschinenriese diese Funktionalität bereits anpreisen. Alles zu Smartphones auf CIO.de

Besonders interessant ist die Standorterfassung beim Besuch von Geschäften. Die realen Kaufabsichten werden noch wertvoller, wenn diese mit Suchanfragen und ähnlichen Online-Datenbeständen verknüpft werden.

Die hierfür nötige Standorterfassung muss nicht zwingend auf einem Android-Smartphone erfolgen. Auch Geräte von AppleApple oder Microsoft, auf denen die App Google Maps im Hintergrund läuft, könnten unter Umständen verfolgt werden. Eine zusätzliche Zustimmung für das Tracking-Programm sei nicht nötig, da die Vertragsbedingungen von AndroidAndroid und den Google-Apps bereits eine diesbezügliche Einverständnis des Nutzers einschließen würden.
(PC-Welt) Alles zu Android auf CIO.de Alles zu Apple auf CIO.de

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