Begehrlichkeiten

Investoren schielen auf Googles Milliarden-Rücklagen

03. November 2014
Apple hat sich jahrelang geweigert, seine Rücklagen mit den Investoren zu teilen - musste dann aber mehr als 100 Milliarden Dollar ausschütten. Jetzt haben die Finanzmärkte den Geldberg von Google in ihr Visier. Das Unternehmen gibt sich zurückhaltend.

Nach den Apple-Milliarden gerät auch das Vermögen von GoogleGoogle ins Blickfeld der Investoren. So brachte ein angesehener Analyst der Finanzfirma Bernstein Research am Wochenende eine Ausschüttung an die Anteilseigner ins Gespräch, wie das "Wall Street Journal" berichtete. Die Geldreserven von Google dürften bis Ende 2016 die Marke von 100 Milliarden Dollar überschreiten, prognostizierte demnach Bernstein-Experte Carlos Kirjner. Er halte deshalb eine Dividende oder einen Aktienrückkauf für angebracht. Alles zu Google auf CIO.de

Larry Page (auf der Bühne bei der I/O 2013)
Larry Page (auf der Bühne bei der I/O 2013)

Zuletzt hatte der Internet-Konzern über 60 Milliarden Dollar auf der hohen Kante. Ein Sprecher sagte der Zeitung, die Geldreserven seien wichtig für Google, um sich schnell bewegen zu können. Konzernchef Larry Page sagte in einem am Wochenende veröffentlichten Interview mit der "Financial Times", er wolle eine Reihe großer unabhängiger Geschäftsbereiche unter dem Google-Dach aufbauen, unter anderem für GesundheitGesundheit und Heimvernetzung. Top-Firmen der Branche Gesundheit

In den vergangenen Jahren hatten sich die Investoren zunächst auf den riesigen Geldberg von AppleApple konzentriert. Der iPhone-Konzern ist inzwischen dabei, über 100 Milliarden Dollar über Dividenden und Aktienrückkäufe auszuschütten. Die Geldreserven gingen dadurch zuletzt etwas zurück, liegen aber immer noch bei 155 Milliarden Dollar. (dpa/tc) Alles zu Apple auf CIO.de

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Branche: Gesundheit

Themen: Apple und Google

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