Fokus auf den Süden des Landes

Mexiko investiert Milliarden in die Infrastruktur

16. Juli 2013
Das Schwellenland Mexiko will in den nächsten Jahren Milliarden für Infrastrukturprojekte ausgeben. Präsident Enrique Peña Nieto kündigte am Montag an, seine Regierung plane in den kommenden fünf Jahren Investitionen für umgerechnet 78 Milliarden Euro in den Bereichen Telekommunikationen und Transportwesen.

Das Programm ziele vor allem auf die armen Regionen im Süden und Südosten des Landes. Geplant sind Autobahnen, Landstraßen, eine Hochgeschwindigkeitsbahnstrecke und drei neue Häfen. Auch die Modernisierung von mehreren Flughäfen zur Entlastung des Hauptstadtterminals sei eine Priorität, sagte Kommunikation- und Transportminister Gerardo Ruiz Esparza im Präsidentenpalast.

Die zweitgrößte Volkswirtschaft Lateinamerikas verzeichnete in den letzten Jahren ein solides Wirtschaftswachstum. Insbesondere die ländlichen Regionen Mexikos haben aber nach wie vor eine schwache Infrastruktur. (dpa/rs)

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