Android

Microsoft und Samsung legen Streit um Patentzahlungen bei

10. Februar 2015
Microsoft und der Smartphone-Marktführer Samsung haben ihren Streit um ausbleibende Patentzahlungen beigelegt.

Der Windows-Konzern hatte im vergangenen August den südkoreanischen Elektronikhersteller wegen des Vorwurfs des Vertragsbruchs verklagt. Beide Seiten beschlossen jetzt nach eigenen Angaben, ihren "Vertragsstreit vor US-Gericht wie auch vor dem Schiedsgericht der Internationalen Handelskammer (ICC) zu beenden". Die Bedingungen der Vereinbarung seien vertraulich, hieß es am Dienstag in einem Blogeintrag beider Unternehmen.

Bei den betroffenen Patenten ging es auch um Funktionen des Google-Betriebssystems AndroidAndroid. MicrosoftMicrosoft und Samsung hatten 2011 vereinbart, sich gegenseitig Zugang zu Patenten zu gewähren. Die Südkoreaner erklärte sich bereit, Lizenzgebühren für die Nutzung bestimmter Technologien zu bezahlen. Microsoft warf Samsung später vor, keine Gebühren mehr zu zahlen. Alles zu Android auf CIO.de Alles zu Microsoft auf CIO.de

Microsoft und AppleApple hatten in den vergangenen Jahren diverse Hersteller von Android-Geräten verklagt. Ein Streit zwischen Apple und Samsung ist der prominenteste unter den Patentkonflikten in der Mobilfunk-Branche. (dpa/tc) Alles zu Apple auf CIO.de

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Themen: Android, Apple und Microsoft

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