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Cape to Cape Challenge 2014

Mit Big Data auf großer Abenteuer-Fahrt

18. September 2014
Jürgen Dettling ist Chief Technologist bei HP Deutschland.
In neun Tagen vom Nordkap bis nach Südafrika: Rekordfahrer Rainer Zietlow will es schaffen. Die Fahrt können Sie per App in Echtzeit mitverfolgen. Eine Cloud-basierte Big-Data-Analyse macht es möglich.

Rainer Zietlow ist Rekordjäger - und ständig auf der Suche nach neuen Superlativen. Mehrere Weltrekorde hat der erfahrene Fahrer bereits aufgestellt. Er hat als erster Mensch in einem erdgasbetriebenem PKW die Welt umrundet, und so hoch hinaus wie er - 6.081 Meter auf dem Vulkan Ojos del Salado in Chile - kam vor ihm noch niemand mit einem Serienfahrzeug (einem VW Touareg). Für die berühmte Panamericana-Strecke - die 22.750 Kilometer von Feuerland nach Alaska - benötigte er nur elf Tage, 17 Stunden und 22 Minuten, womit er den vorherigen Rekord um rund vier Tage unterbot. Und auch die 23.000-Kilometer-Distanz vom australischen Melbourne ins russische Sankt Petersburg bewältigte er schneller als jeder andere zuvor.

Die Cape to Cape Challenge 2014 führt das dreiköpfige Team von Rainer Zietlow vom Nordkap zum Kap Agulhas, dem südlichsten Punkt Afrikas.
Die Cape to Cape Challenge 2014 führt das dreiköpfige Team von Rainer Zietlow vom Nordkap zum Kap Agulhas, dem südlichsten Punkt Afrikas.
Foto: HP Deutschland

Mit der "Cape to Cape Challenge 2014" hat sich der Abenteurer aus Mannheim nun ein neues - und natürlich wieder sehr anspruchsvolles Ziel - gesteckt: In nur neun Tagen will er diesmal die 19.000 Kilometer vom Nordkap in Norwegen bis zur südlichsten Spitze Südafrikas zurücklegen. Diese Strecke wird den Extremfahrer durch 19 Länder führen - quer durch ganz Europa, östlich um das Mittelmeer und durch den Nahen Osten, anschließend der Länge nach von Ägypten über den gesamten Kontinent hinweg bis nach Südafrika. Unterwegs wird Zietlows Team europäische Autobahnen ebenso zu bewältigen haben wie afrikanische Langstreckenpisten, es wird die Alpen ebenso überqueren wie den Äquator - und damit, nicht zu vergessen, dem gesamten Spektrum der Klimazonen ausgesetzt sein, eine beträchtliche Belastung für Fahrer und Material.

Bewältigen will Zietlow diese enorme Strecke, wie schon diverse Rekordrouten zuvor, mit einem VW Touareg V6 TDI Clean Diesel mit 224 PS (165 kW). Es handelt sich dabei um ein serienmäßig motorisiertes Fahrzeug, allerdings mit modifiziertem Fahrwerk und Überrollkäfig, Zusatztanks (insgesamt 300l) sowie Zusatzreifen. Beim Start der Tour wird der Wagen deshalb stolze drei Tonnen auf die Waage bringen. Neben Zietlow selbst werden zwei Beifahrer im Geländewagen Platz finden, außerdem der für solche Touren kritische Ersatzteilvorrat - und jede Menge IT.

Hautnah dabei

Denn von derlei Abenteuerfahrten wollen Motorsport-, Geländewagen- oder generell Autofans im Social-Media-Zeitalter natürlich nicht erst aus der Zeitung erfahren, wenn der Rekord schon längst aufgestellt ist. Deshalb ist es für einen Rekordjäger wie Rainer Zietlow von großer Bedeutung, dass Außenstehende am Smartphone, Tablet oder Notebook jederzeit bequem und hautnah mitverfolgen können, wie schnell - oder wie schwierig - er vorankommt. Für diesen echtzeitnahen Informationsfluss sorgt bei der Cape to Cape Challenge Technologie von HP.

Zietlows Team hat dazu zwei HP Slate Tablets mit an Bord. Das eine beherbergt eine Daten-Logging-Applikation. Hierfür kooperiert HP mit einem der Automotive Engineering Unternehmen. Das Unternehmen bringt professionelle Technologie in Form zusätzlicher Datenlogger und branchenspezifisches Know How ein, um die zahlreichen Informationen zu bündeln, die während eines solchen Rekordversuchs anfallen, und sie in die HP Helion Cloud hochzuladen.

Dabei handelt es sich zunächst um die Motordaten des VW Touareg, also die gleichen Daten, die auch eine Werkstatt per Diagnosestecker auslesen würde, hier allerdings ergänzt um den Output zusätzlicher Sensoren zur Messung der Straßenbeschaffenheit. Hinzu gesellen sich weitere Datenströme aus unterschiedlichsten Quellen: Lokationsinformationen aus dem GPS, Bilddaten von der Dashcam des Fahrzeugs oder auch die Tondateien eines Audio-Logbuchs, das Zietlow während seiner Fahrt um den Globus führen will.

Das zweite Slate dient als zuverlässige und robuste Plattform für die Navigationssoftware. Für seine Fans will Zietlows Team einmal pro Tag aktuelle Bilddateien hochladen - per Mobilfunk oder, falls in der Gegend kein GSM in Reichweite ist, per Satellitentelefon.

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