Cyber-Attacken

Seoul sieht Nordkorea hinter Hacker-Angriff auf Regierungsstellen

16. Juli 2013
Die Regierung in Südkorea hat erneut Nordkorea für einen Hacker-Angriff auf die Internetseiten von einheimischen Regierungsstellen und Medienunternehmen verantwortlich gemacht.

Unter anderem sei mindestens eine IP-Adresse, die für den Angriff Ende Juni benutzt worden sei, schon bei früheren Cyber-Attacken durch nordkoreanische Hacker identifiziert worden, teilte das
Wissenschaftsministerium nach vorläufigen Untersuchungsergebnissen am Dienstag mit. Die Aktion sei vermutlich monatelang vorbereitet worden. Die IP-Adresse ist eine Nummer, die einem PC bei der Einwahl
ins Internet erhält.

Das Ministerium geht weiter davon aus, dass die Drahtzieher des jüngsten Angriffs die Identität der Hacker-Gruppe Anonymous angenommen hätten, um sich zu tarnen. Von dem Angriff vom 25. Juni bis zum 1. Juli waren mindestens 69 Regierungsstellen und Unternehmen betroffen, darunter auch das Präsidialamt in Seoul.

Südkorea hatte das kommunistische Nordkorea für einen massiven Cyber-Angriff auf die Computernetze mehrerer einheimischer Sender und BankenBanken im März verantwortlich gemacht. Auch wirft Seoul dem Norden vor, hinter Angriffen auf Internetseiten der Regierung und Finanzinstitutionen im Juli 2009 und März 2011 zu stecken. (dpa/rs) Top-Firmen der Branche Banken

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