Weniger Formulare

Sigmar Gabriel will Bürokratie für Gründer verringern

26. September 2014
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel will die Bürokratie-Last für Unternehmensgründer in Deutschland eindämmen.

Dazu plant der SPD-Politiker einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zufolge Plattformen für eine digitale Kommunikation mit Behörden, einer verbesserte Transparenz bei den Fördermöglichkeiten und einheitliche Anlaufstellen. "Gründer sollen sich auf ihr Geschäft konzentrieren und nicht mit Formularen und Behörden unnötig Zeit verschwenden", sagte Gabriel der Zeitung. So sollen Startups leichter angeschoben werden können.

Neben einer einfacheren Abwicklung der Formalitäten bei einer Firmengründung will die Bundesregierung auch mehr Frauen zum Aufbau eines eigenen Unternehmens motivieren. Im August hatte sie dazu Fördergelder und einen Maßnahmenkatalog angekündigt. Derzeit beträgt der Frauenanteil bei Existenzgründungen in Deutschland knapp 30 Prozent. "Um mehr Frauen zum Gründen zu bewegen, braucht es vor allem ein Umdenken in den Köpfen und gute Rahmenbedingungen", sagte Gabriel. Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig (SPD) betonte, obwohl Frauen so gut ausgebildet seien wie nie zuvor, seien in der Startup-Szene vor allem Männer unterwegs. (dpa/rs)

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