Vernetzung & Künstliche Intelligenz

Die Technologie-Trends für 2017

01. Dezember 2016
Das Technik-Jahr 2017 verspricht spannend zu werden. Ein Blick auf fünf Trends, die im Mittelpunkt stehen dürften:

SMART HOME

Das vernetzte Zuhause wird mit immer mehr Geräten mit Internet-Anschluss zur Realität. Den Anfang machten smarte Lampen, Heizungen und Steckdosen, inzwischen wird alles mögliche vom Kühlschrank bis zum Wassersensor im Pool vernetzt. Ein Problem bleibt oft die Kommunikation zwischen Technik verschiedener Anbieter - einheitliche Standards wie in anderen Elektro-Bereichen gibt es nicht. Zudem legten Hacker-Angriffe gravierende Sicherheitsprobleme vor allem bei günstigen Geräten offenoffen. Alles zu IT Trends auf CIO.de

LERNENDE MASCHINEN

Für die Nutzer oft unsichtbar, werten Computer in der Cloud eine Vielzahl von Daten aus, um sich besser an ihre Bedürfnisse anzupassen. Das Ergebnis sollen zum Beispiel schlaue Messenger-Dienste sein, die Fragen beantworten oder kleine Aufgaben wie eine Restaurant-Reservierung erfüllen können. FacebookFacebook experimentiert damit in dem Dienst "M" in seinem Messenger, GoogleGoogle stellte auch einen digitalen Assistenten vor, der auf das gesammelte Wissen der führenden Internet-Suchmaschine zurückgreift. Alles zu Facebook auf CIO.de Alles zu Google auf CIO.de

Facebook M bei der Arbeit
Facebook M bei der Arbeit
Foto: Facebook

DROHNEN

Bisher sind sie vor allem ein teures Spielzeug für Tech-Enthusiasten oder ein Arbeitsgerät für professionelle Fotografen und Filmemacher. Doch AmazonAmazon, Google, DHLDHL und Co arbeiten unter Hochdruck an ihren Modellen von Lieferdrohnen, die auf der Kurzstrecke Waren oder bestelltes Essen binnen weniger Minuten zustellen könnten. Neben der technischen Reife bleibt fehlende Regulierung eine zentrale Hürde. Top-500-Firmenprofil für DHL Alles zu Amazon auf CIO.de

Die Paketlieferung von morgen - Amazon will zukünftig Waren mittels Drohnen versenden.
Die Paketlieferung von morgen - Amazon will zukünftig Waren mittels Drohnen versenden.
Foto: NH - Shutterstock.com

VIRTUELLE REALITÄT

Im Jahr 2016 kamen diverse Brillen, mit denen man in digitale Welten eintauchen kann, auf den Markt - und blieben noch ein Nischenprodukt, das meist für Spiele genutzt wird. Das liegt Jetzt müssen die Anbieter sie mit innovativen Inhalten und Diensten den Nutzern schmackhaft machen. Angebote wie die virtuelle Wohnungsbesichtigung oder ein Blick ins Hotel bei der Urlaubsbuchung blieben bisher eine Vision. Der hohe Preis der meisten Geräte bleibt eine Einstiegshürde.

Samsung treibt Virtual Reality mit allen Mitteln voran. Auf dem diesjährigen Mobile World Congress wurde etwa die gesamte Keynote des Unternehmens über VR-Brillen übertragen.
Samsung treibt Virtual Reality mit allen Mitteln voran. Auf dem diesjährigen Mobile World Congress wurde etwa die gesamte Keynote des Unternehmens über VR-Brillen übertragen.
Foto: Samsung

MUSIK AUS DEM NETZ

Vernetzte Lautsprecher verdrängen die klassischen Musik-Anlagen. Der Grund: Immer mehr Nutzer holen sich die Musik nicht mehr von CDs, sondern von Streaming-Diensten wie Spotify, AppleApple Music oder Napster. Das öffnete die Tür für neue Herausforderer, die klassischen Hifi-Anbietern Konkurrenz machen. Inzwischen geraten aber auch die jungen Anbieter selbst unter Druck, weil Google und Amazon vernetzte Lautsprecher zur Steuerung des vernetzten Heims etablieren wollen. Alles zu Apple auf CIO.de

Aufbau des Amazon Echo: Sechs Mikrofone lauschen 360 Grad rundherum, ein weiteres sitzt oben im Deckel. Hinzu kommen die integrierten Lautsprecher.
Aufbau des Amazon Echo: Sechs Mikrofone lauschen 360 Grad rundherum, ein weiteres sitzt oben im Deckel. Hinzu kommen die integrierten Lautsprecher.
Foto: Amazon

(dpa/ib)

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