IT-Trends 2011:

Viel Rummel um Cloud Computing

03. Februar 2011
Von Christa Manta
Cloud Computing hat seinen Hype-Status abgelegt und sich als beharrlicher Trend in der deutschen IT-Landschaft etabliert. Laut einer aktuellen Umfrage des Branchenverbandes Bitkom ist Cloud Computing wichtigstes IT-Thema des Jahres 2011. Erneut.

Bereits im vergangenen Jahr konnten Lösungen aus der Wolke den Spitzenplatz unter den IT-Trends verbuchen: 45 Prozent der von dem Bitkom befragten ITK-Firmen benannten 2010 Cloud ComputingCloud Computing als für sie wichtigstes Thema. Heuer sind es sogar 17 Prozent mehr: 62 Prozent der befragten Unternehmen sind von der überragenden Bedeutung Cloud-basierter Lösungen überzeugt, Tendenz steigend. Alles zu Cloud Computing auf CIO.de

Bitkom prognostiziert Umsatzwachstum von 48 Prozent pro Jahr

Denn auch der Umsatz mit Cloud Computing befindet sich auf rasantem Wachstumskurs. Laut einer Studie der Experton Group für den Bitkom wird er in Deutschland von 1,9 Milliarden Euro im Jahr 2011 auf 8,2 Milliarden Euro im Jahr 2015 steigen. Das bedeutet ein Wachstum von durchschnittlich 48 Prozent pro Jahr. In fünf Jahren werden etwa zehn Prozent der gesamten IT-Ausgaben auf diese Technologie entfallen - so die Prognose.

IDC: Cloud-Services, Mobile Computing und Social Networking wachsen zusammen

Auch die Analysten von IDC sehen in Cloud Computing eines der bestimmenden Themen: "Kein IT-Hersteller wird es sich leisten können, 2011 auf eine Cloud-Offerte oder -Strategie verzichten zu können", ist sich Rüdiger Spies von IDC sicher.

Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen geht davon aus, dass Cloud-Services, Mobile Computing und Social Networking 2011 "die Marktreife erlangen" und zu einer neuen Mainstream-Plattform zusammenwachsen. Diese könne Grundlage für neue, intelligente Brachenlösungen sein, zum Beispiel im Einzelhandel: "Sie nehmen ihr Smartphone mit in den Laden, vergleichen dort vor Ort die Preise und schauen sich Produktempfehlungen an", blicken die Analysten in die Zukunft. Der wirkliche Unterschied zum Vorjahr würde darin bestehen, dass disruptive Technologien besser miteinander integriert werden und der Nutzen für Unternehmen und Konsumenten immer deutlicher werde.

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