Von Hackern und Viren

Vorsicht Nutzer: Zehn Mythen zur IT-Sicherheit

22. Oktober 2004
Von Detlef Scholz
Das Thema IT-Sicherheit hat immer wieder zu Misverständnissen bei Nutzern und in den IT-Abteilungen selbst geführt. Das Unternehmen Secure Computing hat jetzt eine nicht ganz ernst zu nehmende Hitliste mit Mythen der IT-Sicherheit zusammengestellt.

Die Top Ten der größten IT-Sicherheits-Mythen:

Im Internet geistern zahlreiche Gerüchte über Sicherheitsfragen umher.
Im Internet geistern zahlreiche Gerüchte über Sicherheitsfragen umher.

Diese im Internet kursierenden, teils abstrus wirkenden Geschichten sind zwar einerseits sehr amüsant. Andererseits zeigen sie, wie falsch Anwender das Thema Internetsicherheit häufig einschätzen.

Mythen aus dem Internet sind teils amüsant, teils auch nicht ungefährlich.
Mythen aus dem Internet sind teils amüsant, teils auch nicht ungefährlich.

Secure Computing nennt aber auch ein Beispiel dafür, wie ein weit verbreitetes Gerücht traurige Wahrheit wurde: Seit den frühen Neunzigern wurde dazu geraten, E-Mails mit Titeln wie "Good Times" oder "Join the Crew" zu löschen. Grund: Allein das Öffnen der Bilddokumente in den E-Mails würde den PC infizieren. Die Meldungen der letzten Wochen über die JPEG-Schwachstelle hat bestätigt, dass Computer wirklich durch versendete Bilder infiziert werden können. Denn JPEG-Bilddokumente können durchaus ein Virus enthalten.

Die Liste wurde von Sicherheitsfachleuten des Unternehmens Secure Computing aufgrund von Kundenanfragen und Diskussionsforen im Internet erstellt.

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