iPhone, Blackberry und Co.

Was Smartphones fürs E-Mail-Marketing leisten

21. Oktober 2009
Diego Wyllie hat Wirtschaftsinformatik an der TU München studiert und verbringt als Softwareentwickler und Fachautor viel Zeit mit Schreiben – entweder Programmcode für Web- und Mobile-Anwendungen oder Fachartikel rund um Softwarethemen.
Die E-Mail-Fähigkeit mobiler Endgeräte nimmt zwar immer weiter zu. Doch bei der Darstellung von Newslettern liegen die meisten Smartphones noch weit hinter den Möglichkeiten von PCs und Notebooks zurück, so eine aktuelle Studie zum mobilen E-Mail-Marketing.
Neue Blackberry-Modelle können eine deutlich höhere Zeichenzahl darstellen.
Neue Blackberry-Modelle können eine deutlich höhere Zeichenzahl darstellen.

Die Darstellungsfähigkeit von E-Mail-Newslettern verschiedener Endgeräte der Marken AppleApple, HTC, Samsung, Nokia, Palm, Sony Ericsson und BlackberryBlackberry haben sich der CRM-Anbieter Artegic AG und die Unternehmensberatung Saphiron in ihrer aktuellen Studie "Mobile E-Mail Marketing 2010" zum Thema gemacht. Die Marketing-Mails wurden dabei jeweils als Multipart-Alternative verschickt, so dass der Mail-Client in der Nachricht sowohl die HTML- als auch die reine Text-Version übermittelt bekommt. Die Darstellungsfähigkeit der Endgeräte wurde anhand zweier wichtiger Faktoren ermittelt: Display-Auflösung und Schriftbild, sowie HTML-Unterstützung des Mail-Clients. Alles zu Apple auf CIO.de Alles zu Blackberry auf CIO.de

iPhone und Windows Mobile zeigen höchste Zeichenzahl

Marktanteile von Smartphones-Betriebsystemen (Ende 2008). Quelle: "Smartphone & Chip Market Opportunities“-Studie von Forward Concepts
Marktanteile von Smartphones-Betriebsystemen (Ende 2008). Quelle: "Smartphone & Chip Market Opportunities“-Studie von Forward Concepts

Die Auflösung des Bildschirms, Schriftart- und Schriftgröße bestimmen das Schriftbild und damit die Menge darstellbarer Zeichen innerhalb einer E-Mail, wobei die Schriftarten von dem verwendeten Betriebssystem und dem E-Mail-Client (dem Empfänger-Programm) vorgegeben werden. Wie die durchgeführten Darstellungstests zeigen, weisen neuere Blackberrys im Gegensatz zu älteren Modellen (OS 4.2 und früher) eine deutlich höhere Zahl dargestellter Zeichen auf. Dies wird durch die deutlich geringere Laufweite der Systemschriftart ermöglicht, die seit der Version 4.5 des Blackberry-Betriebsystems implementiert ist, erklären die Studienautoren.