Desktop- und Notebook-PCs mit unterschiedlichen Schwächen

Weniger Ausfälle der Hardware

11. Juli 2006
Von Tanja Wolff
Die jährliche Ausfallrate (AFR) von PCs ist in den vergangenen Jahren um fast ein Viertel gesunken. Dennoch besteht in diesem Bereich weiterhin erhebliches Verbesserungspotenzial. Das ist das Ergebnis einer Studie des Marktforschungsunternehmen Gartner.
Die jährliche Ausfallrate ist bei PCs und Notebooks gesunken.
Die jährliche Ausfallrate ist bei PCs und Notebooks gesunken.

Die gute Nachricht ist, dass die jährliche AFR in den vergangenen beiden Jahren gesunken ist. Die schlechte ist, dass sie bei Notebooks immer noch bei 15 bis 20 Prozent, auf die gesamte Einsatzdauer des Gerätes betrachtet, liegt. Bei den Notebooks, die in den Jahren 2003 und 2004 gebaut wurden, hatten 20 Prozent der Besitzer im ersten Jahr ein Hardware-Problem. Die Rate stieg im dritten Betriebsjahr auf 28 Prozent.

Desktop PCs haben heute eine Ausfallrate von fünf Prozent im ersten Jahr der Nutzung. Vor drei Jahren waren es noch sieben Prozent gewesen. Gesunken ist auch die Fehlerrate im dritten Jahr der Inbetriebnahme (von 15 auf zwölf Prozent).

"Wenn der CFO über die Ausfallrate der PCs informiert ist, wird sich besonders in Firmen, die pro Jahr mehrere tausend PCs kaufen, der Druck auf die CIOs erhöhen. Sie müssen die Probleme entdecken und Lieferanten zur Verantwortung ziehen", sagt Gartner-Analystin Leslie Fiering. CFOs wollten zugesichert bekommen, dass die gekauften Geräte nicht für den Ausfall von Mitarbeitern verantwortlich sind.

Die häufigsten Defekte

Die Studie bewertet jeden Austausch einer Komponente als Zwischenfall. Dazu gehört unter anderem ein kaputtes Notebook-Schloss oder ein Wechsel des Motherboards. Häufigste Fehlerquelle bei den Desktop-Rechnern waren Mainboards und Festplatten. Der Grund: Es werden immer mehr Komponenten wie Netzwerkkarten in die Hauptplatine integriert.

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