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| T-Mobile G1 im Test: Business mit Google Android | |
| Schwacher G1-Akku | |
19.02.2009, von Nicole Ott
Seit Anfang Februar ist der Blackberry-Konkurrent G1 auch in Deutschland exklusiv bei T-Mobile erhältlich. Touchscreen, vollwertige Tastatur sowie umfangreiche Internet- und Office-Dienste machen das Smartphone für Business-Anwender interessant.
| Das T-Mobile G1. |
Herzstück des T-Mobile G1 ist Googles Betriebssystem Android. Damit will der Suchmaschinenriese den Mobile-Betriebssystemmarkt um Windows, Apple, Symbian und Blackberry aufmischen. Ein Clou des Betriebssystems ist seine Offenheit: Es basiert auf Linux und lädt als Open Source jedermann zur Entwicklung eigener Programme ein.
Von daher ist der so genannte Android Market, die Verkaufsplattform für Android-Anwendungen, bereits kurz nach dem Verkaufsstart gut gefüllt mit Applikationen - angefangen vom Spiel bis hin zum nützlichen Business-Tool.
Letztere Kategorie ist vor allem interessant, wenn es um die Push-Mail-Fähigkeit des Google-Handys geht. Von Haus aus ruft das G1 nur selbstständig E-Mails des hauseigenen Google Mail ab, die Synchronisation mit einem Exchange-Server gibt es aber dennoch frei Haus: Wer im Market nach "Exchange" sucht, wird schnell fündig. Zahlreichen Kommentaren in einschlägigen Foren nach, haben sich "Exchange by Touchdown" von Nitrodesk und ExchangeIt zum Datenabgleich mit Outlook bewährt.
Ein Pluspunkt beider Tools: Sie sind kostenlos erhältlich. Grundvoraussetzung hierfür ist jedoch ein eigener Exchange-Server - Microsoft Hosted Exchange bietet T-Mobile für das G1 nicht an. Der Einsatz in wirklichen Firmenumgebungen ist jedoch kritisch zu sehen: Derzeit lässt sich Android nicht in Management-Lösungen einbinden, eine Kontrolle über das Gerät ist daher nicht möglich.
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