Vorbeugen zahlt sich aus

Datendiebstahl kann viel Geld kosten

10.01.2007, von Andreas Schaffry

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Die meisten Datenverluste in Unternehmen sind auf mangelnde oder fehlende Sicherheitsmaßnahmen zurückzuführen. Wer ausreichende Sicherheitsvorkehrungen trifft und in entsprechende Technologien investiert, kann das Risiko von Datenverlust oder -diebstahl erheblich verringern. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der Management-Beratung Ponemon Institute.

Datendiebstahl kostet Unternehmen viel Geld.Vergrößern
Datendiebstahl kostet Unternehmen viel Geld.

Datenverlust und Datendiebstahl kommen Unternehmen oft teuer zu stehen. Die Lasten, die Firmen nach einem Datenverlust tragen müssen, sind signifikant und ein starkes Argument für strategische Investitionen in vorbeugende Maßnahmen. Pro Fall ermittelten die Berater bei betroffenen Unternehmen ein Schadensspektrum zwischen rund 230.000 US-Dollar und 22 Millionen Dollar. Im Schnitt kosten Datenverluste die Unternehmen 4,7 Millionen Dollar. Jeder verlorene Datensatz schlägt dabei mit 182 Dollar zu Buche. Gegenüber dem Vorjahr (138 Dollar) bedeutet das eine Zunahme von 31 Prozent.

Indirekte Kosten sind hoch

Hat ein Unternehmen einmal wichtige Daten verloren, ist ein Großteil der nachfolgenden finanziellen Belastungen indirekter Natur. Hierzu zählen etwa Kosten für Nachforschungen und administrative Kosten sowie der finanzielle Aufwand für Kampagnen zur Vermeidung von Image-Verlusten. Weiterhin entstehen Kosten durch erhöhten Personalaufwand bei der Besetzung von Hotlines in Call- und Customer Care Centern. Börsennotierte Unternehmen erleiden darüber hinaus in der Regel Kursverluste.

Nicht zu unterschätzen sind auch die finanziellen Verluste, wenn Kunden fernbleiben oder sich Geschäftschancen nicht mehr realisieren lassen. Pro verlorenem Datensatz gingen den Unternehmen nämlich fast 100 Dollar Umsatz durch die Lappen.

Risiken für Datenverluste minimieren

Das größte Risiko bedeuten der Studie zufolge Laptops, PDAs oder mobile Datenträger. So berichten 81 Prozent der Befragten, dass im Laufe eines Jahres ein oder gleich mehrere mobile Geräte mit sensiblen Daten abhanden gekommen sind. Die Zahl der erfolgreichen Hacker-Angriffe fiel mit zehn Prozent dagegen vergleichsweise gering aus.

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