Fallbeispiel zu Energieeffizienz

Virtualisierung und Green IT sparen bares Geld

02.08.2007, von Tanja Wolff

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Solange das Hauptargument für Green IT der Umweltschutz bleibt, wird sie keiner haben wollen. Dieser Ansicht ist die Münchner Experton Group. Dabei sprechen laut Analysten rein wirtschaftliche Gesichtspunkte für die Technologie. Ein Fallbeispiel der Beratergruppe zeigt, dass sich Virtualisierungs- und Konsolidierungsprojekte in Verbindung mit Green IT-Komponenten schon alleine durch die Senkung der Stromkosten begründen lassen.

Dass bereits viele Unternehmen Virtualisierungslösungen planen, zeigt die Grafik der Experton Group.Vergrößern
Dass bereits viele Unternehmen Virtualisierungslösungen planen, zeigt die Grafik der Experton Group.

Das Interesse am Thema Green IT ist in letzter Zeit in Deutschland sowohl auf Anbieter- als auch Anwenderseite stark gewachsen. Doch meistens bleibt es beim frommen Wunsch. Nur sehr wenige IT-Entscheider initiieren entsprechende Projekte.

Von den meisten Analysten und Anbietern werden Umwelt-Aspekte in den Vordergrund gerückt, die aber nur die wenigsten überzeugen. Experton Group geht diese Argumente deshalb nur mit zweiter Priorität an. Auch, weil zum Beispiel durch die Altgeräte-Rücknahmeverordnung hier schon vieles gesetzlich geregelt sei.

Hauptargument Wirtschaftlichkeit

Viel wichtiger sei die wirtschaftliche Betrachtung des Energieverbrauchs und damit eine effiziente Nutzung. Man müsse nur einmal betrachten wie viel Strom dedizierte Server und Blades, konventionelle Storage- und Network-Komponenten oder die Klimatisierung verbrauchen.

Anhand eines für den deutschen Markt typischen Fallbeispiels berechnete Experton Group, dass sich der ROI für Virtualisierung und Green IT bei konstanten Energiepreisen nach kurzer Zeit erreichen lässt. Der Marktforscher ging von einem mittelständischen Industrieunternehmen mit 900 Mitarbeitern und drei Standorten in Deutschland aus.

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