Facebook

Scheitern erwünscht

Die 5 Führungsprinzipien des Facebook-CIO

15.07.2011, von Kristin Burnham

Die Freiheit, Fehler machen zu dürfen, ist der Schlüssel zum Erfolg von Facebook. Davon ist jedenfalls dessen CIO Tim Campos überzeugt.

Bei Facebook-CIO Tim Campos dürfen die Mitarbeiter Fehler machen.Vergrößern
Bei Facebook-CIO Tim Campos dürfen die Mitarbeiter Fehler machen.
Foto: Facebook

Wenn einer der 65 IT-ler bei Facebook einen Motivationsschub braucht, muss er nur an die Wand gucken. Poster hängen dort - überall Poster mit Sprüchen, die die Mitarbeiter anfeuern sollen. Der Lieblingsspruch von CIO Tim Campos lautet "Move fast and break things", wie er Kristin Burnham von unserer US-Schwesterpublikation CIO.com verriet.

Sein Credo: Facebook sei durch und durch innovativ - und um innovativ zu sein, brauchen Menschen die Freiheit, Fehler zu machen. "Das ist Teil eines Lernprozesses", sagt der 38-Jährige. Ein anderes Poster lautet denn auch "Fail harder". Vermutlich die innovative Weiterentwicklung von "Try harder".

Lieblings-Motivationsposter des Facebook-CIOs Tim Campos (Foto: cio.com)Vergrößern
Lieblings-Motivationsposter des Facebook-CIOs Tim Campos (Foto: cio.com)
Foto: Facebook

Campos arbeitet seit August 2010 für Facebook. Seinen Führungsstil umreißt er in fünf Prinzipien:

1. Immer die Nase vorn haben: In den vergangenen zehn Jahren hätten sich die Aufgaben eines CIOs erheblich verändert, sagt Campos. Früher habe es eben gereicht, den Laden am Laufen zu halten und IT-Risiken zu managen. Das sei aber jetzt anders: Ein IT-Chef müsse in Sachen Technology immer die Nase vorn haben. Sonst überholten ihn die Nutzer.

Jetzt den CIO Exklusiv Newsletter bestellen!
Kommentieren: Kommentieren
Weitere Inhalte zu:
Facebook-CIO, Führungstipps Tim Campos, Innovationsführerschaft, Facebook