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| Staatsknete für IT-Projekte | |
| "Diese Befürchtung ist unbegründet" | |
05.05.2009, von Andrea König
500 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket fließen in die Bundes-IT. Wir zeigen, wer was bekommt, Bundes-CIO Hans-Bernhard Beus erläutert das weitere Vorgehen. Schließlich berichten fünf CIOs aus dem öffentlichen Bereich, was sie mit ihren Budgets anstellen und wofür sie das große Geld ausgäben - wenn sie es hätten.
| Das IT-Investitionsprogramm der Bundesregierung. |
Auf ihr Konjunkturpaket ist die Bundesregierung besonders stolz. "Wir werden stärker aus der Krise herausgehen, als wir hineingegangen sind", schwärmte Bundes-CIO Hans Bernhard Beus in seiner diesjährigen CeBIT-Rede. Sein ganz besonderer Grund zur Freude: Im Rahmen des 50 Milliarden Euro schweren "Pakts für Beschäftigung und Stabilität in Deutschland" fließen auch 500 Millionen Euro in ITK-Maßnahmen.
300 Millionen will die Politik sofort in die IT pumpen, weitere 200 Millionen werden dann vom Haushaltsausschuss freigegeben, wenn konkrete Maßnahmen anstehen. Beus möchte mit den Investitionen "einen Beitrag zur Beschäftigung in Deutschland leisten und die Bundesverwaltung sicherer, umweltfreundlicher und bürgernäher machen."
Konkret verteilen sich die 500 Millionen auf vier Säulen: In die IT-Sicherheit fließen 185 Millionen, in Green IT 108 Millionen, für Zukunft und Innovationen liegen 100 Millionen bereit. Schließlich soll mit 82 Millionen die IT-Organisation des Bundes verbessert werden. 15 Millionen Euro stehen zur flexiblen Nachsteuerung einzelner Maßnahmen zur Verfügung, und weitere zehn Millionen investiert die Bundesregierung in zentrales Projekt-Management. Anfang März veröffentlichte der Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik Beus die Verteilung der Budgets für die einzelnen Säulen. Dort konnte man dann nachlesen, dass ein großer Teil der Investitionen für IT-Sicherheit die Liegenschaftsnetze der Bundeswehr stärken soll (75 Millionen).
Die Green-IT-Investitionen verteilen sich auf das Investitionsprogramm Green IT des Bundes (78 Millionen) sowie den Aufbau zweier Green-IT-Rechenzentren. Diese sollen als Vorbilder fungieren, heißt es in einer Mitteilung des Bundes-CIO. Beide Einrichtungen würden die Behörden beim Klimaschutz mit IT beraten.
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