Mail, Smartphone & Co.

7 Ratschläge gegen ständige Erreichbarkeit

16. Dezember 2010
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Nur jeder Dritte Deutsche legt bewusste Online- und Handypausen ein. Die ständige Erreichbarkeit kann als Belastung empfunden werden. Der Branchenverband Bitkom gibt Tipps für einen entspannteren Umgang mit E-Mail und Handy.
Die meisten von uns sind ständig erreichbar.
Die meisten von uns sind ständig erreichbar.
Foto: Vodafone D2 GmbH

Die Grenzen zwischen Beruf und Privatleben verschwimmen zusehends. Eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom unterstreicht nun, dass sich die wenigsten von uns Auszeiten von Internet und Handy nehmen.

Ständige Erreichbarkeit dominiert: Jeweils zwei Drittel der Internet- und Handynutzer machen nie oder fast nie bewusste Kommunikationspausen. 67 Prozent der Deutschen mit einem Internetzugang legen keine internetfreien Tage ein. 18 Prozent tun dies immerhin gelegentlich, nur 13 Prozent häufig.

Beim Mobilfunk brachte die Umfrage ähnliche Ergebnisse. 67 Prozent der Handynutzer sind permanent erreichbar, 14 Prozent schalten ihr Mobiltelefon gelegentlich ab, 18 Prozent machen dies häufig.

"Ob ständige Erreichbarkeit als Hilfe oder Belastung empfunden wird, hängt nicht nur von der Einstellung der Geräte, sondern ebenso von der persönlichen Einstellung und der Inanspruchnahme durch Arbeitgeber, Kunden und Geschäftspartner ab", so Bitkom-Präsident Professor August-Wilhelm Scheer.

Zur Startseite