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Die besten Systemhäuser

Anwender starten nur wenige Mobility-Projekte

31. März 2015
Unsere Umfrage zur Zufriedenheit der Anwender mit ihren Systemhäusern zeigt ein erstaunliches Desinteresse an Mobility-Projekten. Wie passt das zum Hype um Mobility und Digitalisierung?

Dafür, dass Mobility ein wesentliches Trendthemen unserer Tage ist, gibt es erstaunlich wenige ProjekteProjekte in diesem Umfeld. Das zumindest zeigt die erste Auswirkung unserer Erhebung unter knapp 2800 IT-Verantwortlichen nahe, die über 4700 Projekte bewertet haben. Von diesen IT-Vorhaben entfielen lediglich zirka 360 Vorhaben auf den Bereich Mobility. Zum Vergleich: Klassische IT-Projekte wurde erheblich häufiger genannt, etwa im Bereich Server-Infrastruktur und Vernetzung (je rund 1000 Vorhaben) sowie StorageStorage (850 Projekte). Alles zu Projekte auf CIO.de Alles zu Storage auf CIO.de

Immerhin wurden die abgeschlossenen Mobility-Projekte besonders gut: Die Durchschnittsnote 1,75 (im Schulnotensystem von eins - sehr gut - bis sechs - sehr schlecht) ist eine der vergleichsweisen besten.

Der zweite Blick auf die Daten liefert eine Erklärung dafür, dass Mobility-Projekt seltener in die Wertung kommen: Oftmals tun sich die Befragten mit einer eindeutigen Klassifizierung ihrer Arbeiten schwer: Ist die Installation einer WLAN-Infrastruktur ein Mobility- oder Vernetzungs-Projekt? Fällt die CRM-Anbindung des Außendienstes mittels TabletsTablets in die Kategorie Mobility oder Anwendungssoftware? Ist die neue iOS-App ein Softwareentwicklungs- oder ein Mobility-Projekt. Hier hat die Erhebung zugegebenermaßen Unschärfen. Die Analyse der Projektinhalte anderer Kategorien (Vernetzung, Anwendungsentwicklung usw.) zeigt, dass durchaus viele Unternehmen daran arbeiten, den Mobility-Trend nicht zu verpassen. Alles zu Tablets auf CIO.de

Mobile Device Management (MDM) ist das häufigste Projektziel

Die meisten in der Mobility-Kategorie verorteten Projekte hatten die Einführung eines Mobile Device Managements (MDM) zum Ziel. Selten wurden Angaben zur gewählten Plattform gemacht, wenn doch, dann wurde zumeist die Lösung von MobileIron genannt.

Wie so häufig fällt im Mobility-Umfeld der Name AppleApple zwangsläufig. iPhones und iPads sind in vielen Unternehmen die erste Wahl, wenn es darum geht, Mitarbeiter mit mobilen Geräten auszustatten. Smartphone- und Tablet-Konkurrenten wie Samsung und HTC wurden nie genannt, MicrosoftMicrosoft selten. Nur BlackberryBlackberry kam in den Freifeldeinträgen bisweilen vor, bis auf eine Ausnahme aber immer nur im Zusammenhang einer Ablösung durch Apple-Produkte. Ein Anwender hat die Blackberry-Infrastruktur erneuert. Alles zu Apple auf CIO.de Alles zu Blackberry auf CIO.de Alles zu Microsoft auf CIO.de

Deutlich erkennbar ist zudem, dass den Kunden die Sicherheit der mobilen Infrastruktur und Geräte am Herzen liegt. Die Anwender haben zusammen mit ihren Systemhäusern Security-Lösungen eingeführt oder Sicherheitskonzepte erarbeitet.

Besondere Erwähnung gebührt den Anbietern IT Haus, Krämer IT und Cancom (siehe Bilderstrecke oben). Die von ihnen verantworteten Mobility-Projekte wurden von Kunden am besten bewertet.

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