Firmeninternes Startup

Bahn-Nachwuchs entwickelt Mobilitäts-App

19. August 2015
Qixxit heißt eine Anwendung, die eine flächendeckende Reiseplanung ermöglicht und die ein firmeninternes Startup der Bahn entwickelt hat.

Als Startup innerhalb der Deutschen Bahn wolle man von der Größe und Struktur eines Konzerns profitieren, andererseits die Agilität eines kleinen Unternehmens mit der Nähe zum Endkunden in die Waagschale werfen, erzählt Friederike Aulhorn, die das Projekt Qixxit leitet. Um innovative ProjekteProjekte forcieren zu können, setzen große Firmen in letzter Zeit auf die Zusammenarbeit mit Startups, sei es dass sie intern jungen Wilden Freiraum gewähren, sei es, dass sie mit Gründern zusammenarbeiten. Alles zu Projekte auf CIO.de

Die Mobilitäts-App entstand in einem kleinen Team, das abseits aller Bahnhierarchien arbeiten durfte, das kaum Rücksicht auf oft etwas langandauernde Abstimmungsverfahren nehmen musste und selbst auf das Bahn-Logo verzichten durfte. In der Betaphase testeten verschiedene Nutzergruppen erste Versionen und tauschten sich über soziale Netze aus. Durch die kontinuierliche Entwicklung neuer Funktionen und der Einbindung neuer Partner wie BlaBlaCar für Mitfahrgelegenheiten und diversen Fernbusanbietern sollen Reisende möglichst schnell und umfassend einen Überblick über ihre Reiseoptionen erhalten. Qixxit wirbt damit, dass es schnell über das Weiterkommen mit 15 Verkehrsmittel, sei es Bus, Flugzeug oder Carsharing informiert. Seit Kurzem nun können Nutzer ihr Bahnticket über das Mobilitätsportal buchen, ohne dass sie dazu auf bahn.de weitergeleitet werden. (hk)

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