Windows Azure

Budget für IT-Infrastruktur wird geschont

29. Oktober 2010
Data Market mit Aktienkursen, kartografischen Daten und Nachrichten, virtuelle Server und Synchronisierung der Daten von überall: Windows Azure von Microsoft schafft neue Flexibilität für Software-Unternehmen und macht neue Geschäftsmodelle möglich.

Seit dem offiziellen Start von Azure im Frühjahr habe das Unternehmen fast 20.000 Kunden gewonnen, die auf der neuen Plattform ihre Anwendungen entwickeln, teilte MicrosoftMicrosoft am Donnerstag auf der Entwicklerkonferenz PDC in Seattle mit. Damit hat der Konzern die Kundenzahl seit der Testphase verdoppelt. "Für Entwickler hat es noch nie eine bessere Zeit gegeben, auf Microsoft zu setzen", sagte Unternehmens-Chef Steve Ballmer. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Die Azure-Plattform soll mit zahlreichen weiteren Services ergänzt werden. Über einen "DataMarket" bietet Azure Kunden, Entwicklern und Inhalteanbietern, aber auch privaten Verbrauchern eine Plattform, über die zum Beispiel Wetterinfos, Aktienkurse, kartographische Daten und Nachrichten angeboten und gekauft werden können. Unternehmenskunden können künftig auch auf virtuellen Servern arbeiten und interne wie extern ausgelagerte Daten automatisch synchronisieren.

Zu den neuen Kunden zählen auch illustre Namen wie die Pixar Animation Studios, die Ende der 70er Jahre unter anderen von Apple-Chef Steve Jobs gegründet worden waren. Für die aufwendigen Rechenarbeiten etwa für das Rendering von Animationsfilmen wie Findet Nemo, Ratatouille oder Toy Story wollen die Studios künftig flexibel und je nach Bedarf auf Computer-Leistung und Infrastruktur aus der Microsoft-"Wolke" zurückgreifen. Damit könne Pixar darauf verzichten, permanent kostenintensive IT-Infrastruktur selber vorzuhalten.

Aber vor allem auch kleine Software-Unternehmen sollen von der besonderen Flexibilität durch das Cloud ComputingCloud Computing profitieren und sich damit neue Geschäftsmodelle eröffnen. Ein prozesskritisches Netzwerk, wie es die US-Firma NVoicePay anbietet, sei ohne einen kostengünstigen Zugang zu einer Plattform wie Microsofts Azure gar nicht realisierbar gewesen, sagte NVoicePay-Chefin Karla Friede. Alles zu Cloud Computing auf CIO.de