Firmen fürchten Cyber-Attacken am meisten

CIOs finden nicht genug Sicherheitsspezialisten

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Rund jedes fünfte europäische Unternehmen verliert durch Cyber-Kriminalität Umsatz und Produktivität. Außerdem fehlt es an Security-Fachleuten mit den richtigen Skills. Vier von zehn Entscheidern lagern IT-Sicherheit daher aus, so eine aktuelle Studie.
Cyber-Kriminalität gilt als größte Bedrohung der IT-Sicherheit.
Cyber-Kriminalität gilt als größte Bedrohung der IT-Sicherheit.

"Der Druck für IT-Manager wird größer", sagt Mathias Baqué vom Sicherheitsspezialisten Symantec. Das Unternehmen hat 477 IT-Entscheider aus Europa zum Thema IT-Security befragt, darunter 146 deutsche. Kurz zusammengefasst lauten die Resultate: Zu wenig Personal für zu viele Bedrohungen. Rund drei von vier Befragten sehen in Managed SecuritySecurity Services einen Ausweg. Alles zu Security auf CIO.de

Die Autoren der Umfrage haben ein Ranking der wichtigsten Sicherheitsgefahren erstellt. 77 Prozent der Teilnehmer nennen Cyber-Attacken. Mit weitem Abstand folgen interne Bedrohungen durch verärgerte Angestellte (31 Prozent) und herkömmliche kriminelle Aktivitäten (29 Prozent). 57 Prozent der Befragten erwarten, dass Cyber-Kriminelle ihre Aktionen in den kommenden zwei Jahren ausweiten.

Cyber-Kriminalität hat verschiedene Folgen.
Cyber-Kriminalität hat verschiedene Folgen.

Cyber-Kriminalität verursacht bei 42 Prozent der Befragten System-Ausfälle. 37 Prozent geben an, dass ihnen Unternehmens-Daten gestohlen wurden. Fast ebenso vielen (36 Prozent) wurden Kundendaten und Kreditkarten-Informationen gestohlen. Ebenfalls 36 Prozent beklagen allgemeinen Cyber-Betrug und 35 Prozent Diebstahl geistigen Eigentums.

Rund jeder Fünfte nennt Einbußen bei Produktivität und Umsatz als Folgen von Cyber-Kriminalität. 14 Prozent erklären, sie hätten Geld oder Produkte verloren, 13 Prozent sprechen von verlorenem Kundenvertrauen.