Deutsche Firmen und SOA

CIOs nun realistischer

17. September 2008
Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Deutsche Unternehmen betrachten Service-orientierte Architekturen zunehmend realistischer, wie eine Studie der Steinbeis Hochschule Berlin belegt.

Insgesamt 40 Prozent der deutschen Unternehmen beschäftigen sich seit ein bis zwei Jahren mit SOA. Nur jede dritte Firma setzt sich schon länger als zwei Jahre mit Serviceorientierten Architekturen auseinander. Das meldet der "SOA Check 2008", den das Institut für Business Intelligence der Steinbeis Hochschule Berlin und die Technische Universität Darmstadt durchgeführt haben.

Noch kein einheitliches Verständnis in den Unternehmen.
Noch kein einheitliches Verständnis in den Unternehmen.
Foto: Institut für BI Steinbeis, Steinbeis Hochschule Berlin/TU Darmstadt

Die Umfrage zeigt auch auf, dass sich noch kein einheitliches Verständnis von SOA durchgesetzt hat. So verbinden 37 Prozent der Befragten das Kürzel mit der IT-Architektur, 29 Prozent assoziieren den Begriff Unternehmensarchitektur. 19 Prozent verstehen unter SOA Technologien für Schnittstellen. Kommentar der Forscher: Der Hype hat sich abgekühlt und die Einschätzung der Bedeutung von SOA ist realistischer geworden. So halten 38 Prozent die Bedeutung des Themas für "groß", 14 Prozent halten sie für "sehr groß". 2007 hatte SOA für 22 Prozent "große" und für 28 Prozent "sehr große" Bedeutung gehabt. Die Architekturen sollen insbesondere in den Bereichen Kundenservice, Vertrieb, Einkauf und FinanzenFinanzen unterstützen. Drei von zehn Befragten beziehen Kunden in SOA-basierte Prozesse mit ein. Top-Firmen der Branche Finanzen

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Branche: Finanzen

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