Analyse von Benchpark.com

CRM-Initiativen sind Chefsache

04. Mai 2009
Diego Wyllie hat Wirtschaftsinformatik an der TU München studiert und verbringt als Softwareentwickler und Fachautor viel Zeit mit Schreiben – entweder Programmcode für Web- und Mobile-Anwendungen oder Fachartikel rund um Softwarethemen.
Geschäftsleitung und Vorstände wählen selbst die CRM-Partner aus, für deren Projekte sie im Durchschnitt über 215 000 Euro in die Hand nehmen: Das zeigt der aktuelle "Marktmonitor CRM-Softwareanbieter" für das erste Quartal 2009 des Rating- und Meinungsportals Benchpark.com.

In den meisten Fällen (33 Prozent) wurden die CRM-Anbieter von der Geschäftsleitung beziehungsweise dem Vorstand ausgewählt. In 17 Prozent der Fälle lag die Entscheidung bei IT- und Projektleitern. Auch die weitere Zusammenarbeit wurde von diesen Verantwortungsbereichen koordiniert.

Partnerschaft mit CRM-Anbieter dauert drei Jahre

Aus der Studie geht ferner hervor, dass 32 Prozent der untersuchten CRM-Projekte bis zu 5.000 Euro gekostet haben, 23 Prozent zwischen 10.000 und 50.000 Euro. Weitere drei Prozent liefen in einer Bandbreite von einem bis zu fünf Millionen Euro. Das durchschnittliche Projektbudget betrug laut Benchpark 215.800 Euro.

Die typische Dauer der Geschäftsbeziehung lag in 28 Prozent der Fälle bei zwei bis fünf Jahren, bei weiteren 18 Prozent bei bis zu zwei Jahren. Im Schnitt streckte sich die Zusammenarbeit zwischen Anbieter und Anwenderunternehmen über 3,1 Jahre.