Worauf Unternehmen 2009 besonders achten müssen

Die drei Trends der Web-Kriminalität

03. Februar 2009
Riem Sarsam ist IDG-Redakteurin und leitet verantwortlich das CIO Leadership Excellence Program (LEP), eine exklusive Fortbildung für IT-Manager, gemeinsam veranstaltet von CIO und der WHU – Otto Beisheim School of Management .
Die Guten werden zu den Bösen, Browser als Betriebssysteme und falsche Identitäten in sozialen Netzwerken: Die drei größten Bedrohungen für die Web-Sicherheit 2009.

Die Internet-Kriminalität wandelt sich. Klassische technische Attacken lassen nach. "Der Trend geht zu social attacks", sagt Ian Amit, Director of Security Research beim Sicherheitsanbieter Aladdin. Im "Annual Threat Report" nennt er drei Bedrohungen, die dieses Jahr die Web-Kriminalität bestimmen und die sich Unternehmen bewusst machen sollten:

1. Datendiebstahl durch eigene Mitarbeiter

Die Wirtschaftskrise, ein Immobilienmarkt im freien Fall und ein angespannter Arbeitsmarkt führen dazu, dass die Online-Kriminalität steigt. Mit steigendem Druck werden Unternehmen zunehmend versuchen, Personal von Konkurrenten zu rekrutieren. Ziel ist es, an wichtige Geschäftsdaten zu kommen.

Das betrifft besonders den Finanzsektor. Schließlich spüren BankenBanken die Auswirkungen der Krise am meisten. Der Report geht davon aus, dass Kriminelle versuchen, nicht mehr nur technische Mitarbeiter anzuwerben, sondern auch Manager, die so ihr GehaltGehalt aufstocken wollen. Alles zu Gehalt auf CIO.de Top-Firmen der Branche Banken

2. Unsichere Anwendungen bei Browsern als Betriebssystem

Mit der Verbreitung von Web 2.0 werden sich die Anwendungen des Internets zunehmend verändern. Wie GoogleGoogle Chrome zeigt, kann sich der Browser mit der richtigen Kombination von optimierten Web-2.0-Technologien in ein vollständiges Betriebssystem verwandeln. Alles zu Google auf CIO.de

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