Blogging und mobile Geräte bedrohen die IT-Security

Die IT-Sicherheitstrends 2006

26. Januar 2006
Von Dorothea Friedrich
Die Internetkriminalität befindet sich im Wandel. Ihr Ziel ist nun die Erpressung von Unternehmen, Behörden und Organisationen. Das ist ein Ergebnis des Global Business Security Index Reports 2005, den IBM jetzt veröffentlicht hat. Zu den wichtigsten Gefahrenquellen entwickeln sich 2006 Insider-Attacken, Blogging, mobile Geräte und Instant Messaging.

Im Gegensatz zur landläufigen Ansicht, dass die Hauptbedrohung persönlichen Daten gilt, geht IBMIBM davon aus, dass künftig "kluge und organisierte Profitjäger" die Stelle der meist jugendlichen Cyber-Hacker einnehmen. Alles zu IBM auf CIO.de

Deshalb werden Attacken gezielter und mit höherem Schaden ausgeführt. Um dieser Herausforderung zu begegnen, müssen weltweit private und öffentliche Organisationen schneller agieren und einander unterstützen. Denn dieser Trend wird sich auch 2006 fortsetzen.

Internetkriminelle nutzen die schlechte internationale Kooperation, um weltweite Attacken mit geringem persönlichem Risiko durchzuführen. IBM glaubt, dass die Bedrohung aus den so genannten Entwicklungsländern besonders groß ist.

Insider-Attacken

Auch Insider-Attacken sollen in diesem Jahr zunehmen. In die Beurteilung hat der Report dabei nicht nur technische Messwerte, sondern auch Marktbeobachtungen einbezogen.