Städte-Ranking

Die schnellsten Internet-Anbindungen

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
München, Herne und Berlin liegen vorn. Ein neuer Breitband-Investitionsindex zeigt, wie die Ausbauvoraussetzungen in den Deutschlands in der Realität aussehen.
Foto: imageteam, Fotolia.de

Die Voraussetzungen für den Breitbandausbau in Deutschland sind sehr unterschiedlich. Untersucht hat das jetzt genauer der Verein Breitband-Investitionsindex (BIIX), der mit öffentlich verfügbaren Daten einen "Breitband-Investitionsindex" aufgestellt hat. Demnach haben fast alle kreisfreien Städte gute Ausbauvoraussetzungen, während insbesondere großflächige, dünn besiedelte Landkreise weit abgeschlagen sind.

Der Index bildet sich aus dem Produkt von Einwohner und der Hauptverteiler jeweils pro Quadratkilometer. Für die Auswertung wurden Daten aus 413 Kreisen (davon 102 kreisfreie Städte, neun Stadtkreise und eine freie Hansestadt) herangezogen.

Die Stadt München ist am besten angebunden.
Die Stadt München ist am besten angebunden.
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Städte wie München, Herne und Berlin liegen demnach durchgehend vorn. Landkreise landen demnach fast durchgängig auf den hinteren Plätzen. Ab Rang 168 finden sich sogar ausschließlich Landkreise. Der erste Landkreis mit einer besseren Versorgungsvoraussetzung ist Mettmann auf Platz 53, gefolgt vom Main-Taunus-Kreis auf Platz 71.

Der BIIX zeigt die Ausbauvoraussetzungen für den Aufbau einer schnellen Internetversorgung. Je höher die Kennzahl ist, umso geringer ist der Aufwand und umso höher sind die zu erwartenden Erlöse beim Breitbandausbau. Die Spanne der Kennzahlen, die der Breitband-Investitionsindex ausweist, reicht von 0,43 (sehr negativ) bis 773,13 (sehr positiv).

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