Microsoft war einmal

Diese Top-Leute haben Microsoft verlassen

24. Februar 2012
Von Detlev Flach
Kein IT-Manager hält ewig - auch nicht bei Microsoft. Welche Top-Manager das Unternehmen in jüngster Zeit verlassen haben und wo diese heute arbeiten, erfahren Sie hier.
Co-Gründer Bill Gates wird Microsoft wohl nie komplett den Rücken kehren.
Co-Gründer Bill Gates wird Microsoft wohl nie komplett den Rücken kehren.
Foto: Microsoft

Wir pflegen unsere Kontakte mit Outlook, entwerfen Geschäftsunterlagen mit Word sowie Excel und bespaßen unsere Kollegen mit witzigen PowerPoint-Folien. In unserer Freizeit nutzen wir Windows, um unser Privatleben zu organisieren und die X-Box als Entertainmentzentrale. Kurzum: MicrosoftMicrosoft hat sich mit seiner Produktpalette fest in unseren Alltag integriert. Alles zu Microsoft auf CIO.de

Am 4. April 1975 legten Bill Gates und Paul Allen den Grundstein für den heutigen Softwaregiganten - in einer Garage in Albuquerque im US-Bundesstaat New Mexico. 2010 zählte der Redmonder Konzern um die 89.000 Mitarbeiter und wies einen Gewinn von rund 19 Milliarden Euro aus. Doch auch wenn sich das nach einer glorreichen Erfolgsstory anhört, stand Microsoft oft genug in der Kritik. Mangelhafte Kompatibilität, fehlende Features und Patch-Orgien haben den Redmondern viel Hohn und Spott eingebracht.

Kein Wunder, dass so ein Auf und Ab bis auf die Führungsebenen durchschlägt und sich das Anstellungskarussell immer wieder dreht. Unsere Schwesterpuplikation CIO.com hat zusammengetragen, welche Top-Manager das Unternehmen in jüngster Zeit verlassen haben und wo oder woran die ehemaligen Microsoft-Mitarbeiter mittlerweile arbeiten:

Robbie Bach

Unterhaltungschef Robbie Bach war mit über sechs Millionen Dollar Jahresgehalt der bestbezahlte Microsoft-Angestellte 2009. Auf jeden Fall genug Geld, dass Bach im Mai 2010 nach 22 Jahren Microsoft in den Ruhestand gehen konnte. Zur gleichen Zeit hat auch J. Allard, damaliger Chief Experience Officer, das Unternehmen verlassen. Steve Ballmer nutzte die Personalveränderungen, um die schwächelnde Unterhaltungssparte des Softwarekonzerns umzuorganisieren.

Stephen Elop

Nokia warb im Sommer 2010 den Kopf der Microsoft Business Software Stephen Elop ab. Elop, der auch schon für Juniper Networks, Adobe Systems und Macromedia arbeitete, verbrachte knapp drei Jahre bei Microsoft und war für diverse Microsoft-Office-Produkte verantwortlich. Nun soll er den weltgrößten Handy-Hersteller fit für die Zukunft machen.

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