Hannover Messe

EU will Industrie 4.0 mit einheitlichen Standards anschieben

14. April 2015
Damit Europa beim Ausbau der Industrie 4.0 nicht gegenüber den USA ins Hintertreffen gerät, will die EU sich für einheitliche Normen und Standards stark machen.

Nationale Regulierungen und Alleingänge führten oft noch zu kleinteiligen Märkten und Barrieren, sagte EU-Industriekommissarin Elzbieta Bienkowska am Montag auf der Hannover Messe. "Dies muss sich ändern." Die EU wolle den Unternehmen helfen, die digitalisierte und vernetzte Produktion voranzutreiben, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Elzbieta Bienkowska, EU-Kommissarin für Industrie
Elzbieta Bienkowska, EU-Kommissarin für Industrie
Foto: EU

Auch wenn die deutsche IndustrieIndustrie gut aufgestellt sei, gebe es europaweit derzeit einen Modernisierungs- und Investitionsstau, beklagte Bienkowska. 41 Prozent der EU-Unternehmen nutzten noch keine der intelligenten Produktionsmethoden der Zukunft, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung lägen um mehr als die Hälfte unter denen in den USA. Als Hemmnisse für den Einstieg in die Industrie 4.0Industrie 4.0 habe die EU Finanzierungsprobleme auch für Startups, fehlende Fachkräfte sowie durch unterschiedliche Standards segmentierte Märkte ausgemacht. (dpa/tc) Alles zu Industrie 4.0 auf CIO.de Top-Firmen der Branche Industrie

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Thema: Industrie 4.0

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