CIO des Jahres


Großunternehmen: Weitere Preisträger CIO des Jahres 2011

Franz Josef Pschierer, Bayerische Staatsregierung

24. November 2011
Claudia Heinelt war als Redaktionsassistentin unter anderem für die Kontaktpflege zu den freien Autoren verantwortlich. Außerdem koordinierte sie gemeinsam mit Kollegin Karen Funk den Wettbewerb "CIO des Jahres". 
Zu den besten CIOs im deutschsprachigen Raum gehört auch Franz Josef Pschierer. Der Staatssekretär und IT-Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung überzeugte die Jury vom Wettbewerb "CIO des Jahres 2011" in der Kategorie Großunternehmen.
Franz Josef Pschierer ist CIO bei der Bayerischen Staatsregierung.
Franz Josef Pschierer ist CIO bei der Bayerischen Staatsregierung.
Foto: Bayerische Staatsregierung

Franz Josef Pschierer ist Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der FinanzenFinanzen und IT-Beauftragter der Bayerischen Staatsregierung. Er sagt: "Ein CIO sollte niemals den Einsatz von IT als Selbstzweck sehen!." Top-Firmen der Branche Finanzen

Zum Unternehmen

  • Name: Freistaat Bayern

  • Branche: Öffentlicher Dienst

  • Produkt: eGovernment-Initiative "Geodateninfrastruktur Bayern", Konsolidierung des IT-Betriebs, Modernisierung der Kommunikationsinfrastruktur und Einführung der elektronischen Vergabe (Ausschreibungen).

  • Größe: 290 000 Mitarbeiter

  • Zahl der IT-Mitarbeiter: 500

  • IT-Budget: Rund 400 Millionen Euro

Zum Projekt

  • Name: E-Government-Initiative "Geodateninfrastruktur Bayern"

  • Projektbeschreibung: Die Initiative Geodateninfrastruktur Bayern zielt darauf ab, die ortsbezogenen Informationen (Geodaten) der verschiedenen Verwaltungsfachbereiche und Verwaltungsstufen über Internetdienste verfügbar zu machen. Geodaten sind beispielsweise: Lageinformationen zu Bebauungsplänen, Liegenschaftskatastern, Gewerbegebieten, Grundstückspreisen, Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten sowie hochwassergefährdeten Gebieten.

  • Eingesetzte Produkte: Neben kommerziellen Datenbank- und Geoinformationssystemen (bspw. Oracle, Microsoft, ESRI) werden die Geodatendienste und Applikationen ebenfalls mit Open-Source-Produkten (bspw. PostgreSQL, GeoNetwork, UMN-Mapserver) umgesetzt.

  • Projekt-Kosten: Die Projektkosten von 6 Millionen Euro wurden eingehalten.

  • Zahl der IT-Mitarbeiter im Projekt: Rund 200

  • Besondere Herausforderungen: Besondere Herausforderungen (in Bezug auf das Projekt):Organisatorische Einbeziehung der Wirtschaftsverbände und kommunalen Spitzenverbände (diese vertreten die mehr als 2000 Kommunen in Bayern); diese sind im interministeriellen Koordinierungsgremium Geodateninfrastruktur Bayern vertreten. Schaffung der technischen Infrastruktur (Geoportal, Geodatenkatalog, Einrichtung der dezentralen Dienste).

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