Wann Services Sinn machen

Fünf Prinzipien für den Aufbau einer SOA

18. Dezember 2008
Dr. Andreas Schaffry ist freiberuflicher IT-Fachjournalist und von 2006 bis 2015 für die CIO.de-Redaktion tätig. Die inhaltlichen Schwerpunkte seiner Berichterstattung liegen in den Bereichen ERP, Business Intelligence, CRM und SCM mit Schwerpunkt auf SAP und in der Darstellung aktueller IT-Trends wie SaaS, Cloud Computing oder Enterprise Mobility. Er schreibt insbesondere über die vielfältigen Wechselwirkungen zwischen IT und Business und die damit verbundenen Transformationsprozesse in Unternehmen.
CIOs müssen fünf Prinzipien bei der Gestaltung von Geschäftsprozessen in einer SOA-basierten IT-Landschaft berücksichtigen, meint Gartner. Dazu gehört auch, erst dann auf SOA zu setzen, wenn herkömmliche Lösungen die Geschäftstätigkeiten nicht mehr ausreichend unterstützen.

Bei der IT-gestützten Abwicklung unternehmenskritischer Geschäftsprozessen gilt IT-Funktionalität dann als Service, wenn sie nach fünf folgenden Grundprinzipien entwickelt und implementiert wurde. Diese sind:

- modularer Aufbau,

- Verteilbarkeit,

- eindeutige Definition,

- Austauschbarkeit

- und Teilbarkeit.

Wie die Analysten von Gartner in dem Bericht "Five Principles of SOA in Business and IT" feststellen, ist keines dieser fünf Prinzipien völlig neu. Zusammen jedoch bilden sie wichtige Bausteine in der Weiterentwicklung heterogener IT-Systeme zu SOA-basierten Software-Anwendungen.

Die Analysten empfehlen Unternehmen die Umsetzung einer Service-basierten IT-Architektur nach diesen Prinzipien insbesondere dann, wenn sie neue und umfangreiche IT-gestützte Geschäftsprozesse aufbauen. Außerdem sollten Firmen auf diese Grundsätze zurückgreifen, die über einzelne Unternehmensbereiche hinweg eine Kombination aus standardisierten Software-Paketen, Legacy-Applikationen und Services integrieren.

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