Keine Angst vor der jüngeren Konkurrenz

Fünf Tipps für IT-Veteranen

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Weil sie besser bezahlt werden als jüngere Kollegen, sorgen sich ältere IT-ler in der Wirtschaftskrise um ihre Jobs. Fünf Tipps, dem Jugendwahn mit Wissen und Erfahrung zu kontern.

Es scheint nicht übertrieben, von einem Kampf der Generationen zu sprechen. Unter dem Druck der Wirtschaftskrise haben die Menschen Angst um ihren Job, und jüngere Mitarbeiter sind nun einmal billiger als ihre älteren Kollegen. Wie unsere Schwesterpublikation itworldcanada.com berichtet, sind in dem nordamerikanischen Staat voriges Jahr 24.582 Beschwerden wegen Altersdiskriminierung eingegangen - 29 Prozent mehr als 2007.

Das Magazin gesteht der "Generation Y" zu, jünger zu sein, tekkier, und eben billiger. Dennoch können erfahrene IT-Mitarbeiter mit eigenen Vorteilen punkten. Dazu Jim Michael (51 Jahre), Associate Director IT an der California State University: "Man sollte sich und dem Unternehmen klarmachen, wie wertvoll der eigene Beitrag für die Entwicklung der jüngeren Kollegen ist." Michael ist davon überzeugt, dass kein CIO ein Team nur aus jungen Leuten haben will.

Aber eben auch nicht nur aus älteren Mitarbeitern. Janice Weinberg, die selbst aus der IT kommt und heute als Personalberaterin und Autorin arbeitet, hat fünf Tipps zusammengestellt, mit denen erfahrene IT-ler die Krise überstehen sollen. Sie empfiehlt Folgendes:

1. Sich in neue Technologien einarbeiten: Alt muss nicht veraltet heißen. IT-ler sollten sich aktuelle Stellenanzeigen ansehen, damit sie wissen, was verlangt wird. Generell sind Cloud Computing und Virtualisierung derzeit in der Diskussion.

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