Miet-Rechenzentrum

"Google Compute Engine" startet Betrieb

03. Dezember 2013
Im Sommer 2012 kündigte Google an, künftig in großem Stil Rechenleistung zu vermieten. Nach einem langen Testlauf wird das Angebot nun gestartet. Es wird sich vor allem im Wettbewerb zu den Cloud-Diensten von Amazon bewähren müssen.

Google bietet die Leistung seiner Rechenzentren nun auch als Miet-Service an. Der Internet-Konzern startete am Dienstag seinen Dienst "GoogleGoogle Compute Engine". Bislang offerierte Google lediglich konfektionierte Anwendungspakete wie E-Mail, Textverarbeitung, Tabellenkalkulation oder eine Online-Festplatte als Dienste in der Internet-Cloud. Alles zu Google auf CIO.de

Nun können Google-Kunden ihre eigene Anwendungen auf Computern mit mehreren Varianten des freien Betriebssystems Linux in der Google-Cloud laufen lassen. "Google Compute Engine" sei von sofort an allgemein verfügbar, schrieb Google-Manager Ari Balogh in einem Blogeintrag. Der Dienst sei 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche verfügbar und biete eine monatliche Ausfallsicherheit von 99,95 Prozent (Service Level Agreement).

Der Service war im Sommer 2012 auf der Entwicklerkonferenz Google I/O von Google-Manager Urs Hölzle angekündigt worden, stand bislang aber nur einem kleineren Kreis von Beta-Testern zu Verfügung. Mit "Google Compute Engine" tritt das Unternehmen vor allem gegen AmazonAmazon und seinen Cloud-Diensten EC2 und S3 an. Der Suchmaschinenkonzern macht aber auch MicrosoftMicrosoft, VMWare oder OracleOracle sowie Rechenzentren-Betreibern wie T-Systems Konkurrenz. (dpa/rs) Alles zu Amazon auf CIO.de Alles zu Microsoft auf CIO.de Alles zu Oracle auf CIO.de