Finance IT


Open-Source-Lösung

Hansemerkur führt neue Entwicklungsplattform ein

Christiane Pütter ist Journalistin aus München. Sie schreibt über IT, Business und Wissenschaft. Zu ihren Auftraggebern zählen neben CIO und Computerwoche mehrere Corporate-Publishing-Magazine, vor allem im Bereich Banken/Versicherungen.
Die Hamburger Versicherung Hansemerkur hat eine Open Source-basierte Entwicklungsplattform eingeführt. IT-Chef Horst Karaschewski verspricht sich "ansprechende Benutzeroberflächen", die Abläufe vereinfachen und beschleunigen sollen.
Das HanseMerkur-Gebäude in Hamburg.
Das HanseMerkur-Gebäude in Hamburg.
Foto: HanseMerkur

Der Hamburger Versicherer Hansemerkur arbeitet ab sofort mit einer neuen Entwicklungsplattform. IT-Leiter Horst Karaschewski hat sich für die Open Source-Lösung Eclipse Riena entschieden. Der IT-Chef wollte ein neues Verwaltungssystem für die Sparte Leben.

Der Innendienst wickelt nun Prozesse wie Änderungsmeldungen und das Neugeschäft über das neue System ab. Als Beispiel für eine Verbesserung nennt Karaschewski einen Dokumenten-Viewer: Jetzt ließen sich alle Dokumente auf einer einzigen Oberfläche anzeigen, was das Sichten von Dokumenten komfortabler und schneller mache, berichtet der Entscheider.

Karaschewski will durch Eclipse Riena vor allem "ansprechende Benutzeroberflächen" gestalten. Konkret soll die Anwendung zunächst beim Erstellen von Lösungen zur Vermittlerprovisions-Abrechnung unterstützen. Weitere Einsatzfelder im gesamten Leistungsbereich der Krankenversicherung seien geplant.

Bei der Einführung holte sich die Versicherung Unterstützung beim IT-Dienstleister Compeople aus Frankfurt/M. Die Hessen sollen auch die kontinuierliche Weiterentwicklung der Plattform leiten.

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