Wettrennen zwischen Hamburg und Wiesbaden

Hotspot-Citynetze im Bau

03. Februar 2003
Zwei Städte streiten um den deutschen Spitzenplatz beim Einrichten von Sendern für mobile Internet-Zugänge. Sowohl Hamburg als auch Wiesbaden haben angekündigt, bis Ende Januar ihren 35sten Hotspot in Betrieb zu nehmen.
WLAN-Nutzer in Wiesbaden
WLAN-Nutzer in Wiesbaden

"Hamburg@work", eine Initiative der Hamburger Wirtschaftsbehörde, erwartet bis Anfang Februar die Einrichtung des 35sten Hotspots der Hansestadt, an dem sich Laptop-Nutzer kostenlos ins Internet einloggen können (www.hamburg-hotspot. net). Initiiert wurde das größte nicht kommerzielle WLAN-Projekt in Deutschland mit Kooperationspartnern wie der Deutschen Telekom und Fujitsu Siemens. Am meisten funkt es dabei zurzeit in einer SushiBar an der Alster. Aber auch die Handelskammer hat seit Dezember eine kostenlose Zugangsstelle.

35 Hotspots, das entspricht exakt der Zahl von Einwahlknoten, die auch der Hotspot-Betreiber Placetobee bis Ende Januar für Wiesbaden erwartet, wo mittlerweile 4000 Nutzer Prepaid-Karten für den drahtlosen Zugang zum Internet erworben haben. Am 1. Februar startete Placetobee außerdem in Mainz mit 25 Hotspots. Bis zum 1. März will das junge Unternehmen in 20 Städten Einwahlknoten anbieten, da sich sonst der Vertrieb der Prepaid-Karten nicht lohne, erklärte Marketing-Leiter Enno Uhde.

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