Investitionen in mobile Geräte und Front-Office-Anwendungen geplant

IT-Budgets steigen in Europa nur geringfügig

13. Oktober 2005
Von Dorothea Friedrich
Europäische Firmen wollen im kommenden Jahr nur wenig in ihre IT investieren. Die Ausgaben sollen um durchschnittlich drei Prozent steigen, wie eine Umfrage des Beratungsunternehmens Gartner ergeben hat. Die größten Etatsprünge planen Unternehmen in Spanien, Portugal und Deutschland. Hier sollen die IT-Bugets um rund sechs Prozent wachsen.

Den IT-Abteilungen droht 2006 Ungemach. Europäische Firmen wollen nämlich gerade mal so viel Geld ausgeben, dass sie den IT-Betrieb auf dem untersten Level aufrechterhalten können. Bereits 2005 waren die Etats nur um 2,5 Prozent gestiegen.

Die nun avisierte Erhöhung um drei Prozent entspreche in keiner Weise den Erwartungen der IT-Verantwortlichen, sagte Gartner-Vizepräsident Roger Fulton nach der vorläufigen Auswertung der Umfrage bei 400 Unternehmen mit Hauptsitz in Europa.

Für ihn ist die Höhe der IT-Ausgaben eng mit dem Wirtschaftswachstum in den einzelnen europäischen Ländern verknüpft. Die bescheidenen Steigerungsraten für IT-Investitionen spiegeln nach Fultons Meinung die vorsichtige Haltung etlicher Firmen in Bezug auf Wachstumsraten wider.

Deutsche CIOs können deutlich mehr ausgeben

In den Ländern der Europäischen Union divergieren die Wachstumsprognosen für die IT stark. In Spanien, Portugal und Deutschland sollen die BudgetsBudgets überproportional um rund sechs Prozent steigen. In Großbritannien und Skandinavien sollen die Erhöhungen weniger als vier Prozent betragen, in Frankreich nur ein halbes Prozent. Alles zu IT-Budget auf CIO.de

Zur Startseite