CIO Matinee 2003

IT-Strategien durchsetzen

03. November 2003
Ganz im Zeichen der IT-Strategiefindung und -umsetzung stand die dritte CIO-Matinee im September und Oktober. Insgesamt gut 150 IT-Führungskräfte diskutierten je einen Vormittag lang in München, Düsseldorf und Hamburg Best-Practice- und Beratervorträge.
Diskussion in München: Heinz Kreuzer von TUI (mit Mikro) und Helmut Meitner von Roland Berger (re.)
Diskussion in München: Heinz Kreuzer von TUI (mit Mikro) und Helmut Meitner von Roland Berger (re.)

Zentrale Steuerung ist wieder im Trend, weil die IT sich so kostengünstiger betreiben lässt, sagte Helmut Meitner, IT-Partner von Roland Berger Strategy Consultants. Er plädierte trotzdem, im Sinne von Effizienzvorteilen, für eine "wertorientierte" anstelle einer nur an Kosten ausgerichteten IT-Strategie. Für Continental-CIO Paul Schwefer führt der Sparzwang dazu, dass "CIOs, nach den Bauern, am meisten lamentieren". Er begegne dem, indem er IT-Anbieter auf ihr Versprechen festnagle, durch Innovationen das Preis-Leistungs-Verhältnis und damit die Infrastrukturkosten alle 18 Monate zu halbieren. Schwefer: "Das klappt zwar nie, ist aber eine gute Motivation für die Hersteller."

Networking, Diskussion in Düsseldorf
Networking, Diskussion in Düsseldorf

Weitere Highlights der Veranstaltungsreihe: TUI-CIO Heinz Kreuzer sprach über die IT-strategischen Anforderungen eines ereignisgetriebenen Saisongeschäfts, und Peter Wroblowski von Linde schilderte, welche strategische Bedeutung das globale Design des Corporate Network, mit dem Haupt-Provider AT&T, hat. Er konstatierte jedoch, den Provider für alle Zwecke und Regionen gebe es nicht. Auch Thomas Gebhardt von TDS zieht nach eigener Einschätzung strategische Vorteile - durch mehr Flexibilität, Verfügbarkeit und Kosteneffizienz - daraus, dass er Connectivity-Dienste nutze.

Networking als wichtiger Programmpunkt: In München, aber auch in Düsseldorf und Hamburg ergaben sich zwischen den Präsentationen rege Pausengespräche über alles, was die Branche bewegt.
Networking als wichtiger Programmpunkt: In München, aber auch in Düsseldorf und Hamburg ergaben sich zwischen den Präsentationen rege Pausengespräche über alles, was die Branche bewegt.

Anlass für angeregte Diskussionen gaben auch Michael Neff, der die Umsetzung der IT-Strategie bei Heidelberger Druck vorstellte, und Michael Müller-Wünsch, COO des überlebenden New-Economy-Startups My Toys, mit seiner Strategiepräsentation.

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