Gerüchteküche

Lenovo bereitet angeblich HTC-Übernahme vor

10. Oktober 2013
HTC steckt trotz anerkannt guter Geräte in der Krise. Lenovo hat nun deutliches Interesse an einer Übernahme erkennen lassen. Beide Unternehmen befinden sich offenbar schon länger in Gesprächen darüber.

Bei HTC läuft es einfach nicht rund. Zwar ist das HTC One, das im Februar vorgestellt wurde, noch immer eines der besten SmartphonesSmartphones des Jahres, es reicht allerdings offenbar alleine nicht aus, um den angeschlagenen Handy-Bauer aus der Krise zu führen. Die Zahlen sind schlecht, es werden Verluste eingefahren, die Konkurrenz, vor allem in Gestalt von Samsung, enteilt. Da liegt es nahe, über andere Lösungen nachzudenken, um wieder in die Spur zu kommen. Der chinesische PC-Gigant Lenovo steht offenbar in den Startlöchern und will HTC übernehmen. Alles zu Smartphones auf CIO.de

Schön, aber zur Rettung nicht ausreichend: Das HTC One.
Schön, aber zur Rettung nicht ausreichend: Das HTC One.
Foto: HTC

Medienberichten aus Asien zufolge will Lenovo, ähnlich wie vor einigen Jahren mit den Thinkpads, die Marke HTC komplett übernehmen. Die Gespräche über die Übernahme, die nach dem geplanten Verkauf von Nokia an MicrosoftMicrosoft und der Investoren-Suche von BlackberryBlackberry die dritte bedeutende Umwälzung auf dem Smartphone-Markt wäre, finden offenbar bereits seit August statt. Konkrete Zahlen gibt es noch nicht, dies hängt schließlich auch von den weiteren Quartalsergebnissen von HTC ab. Über die Bühne gehen soll der Deal in der ersten Hälfte des kommenden Jahres, so man dem Bericht Glauben schenkt. Alles zu Blackberry auf CIO.de Alles zu Microsoft auf CIO.de

Eine Übernahme durch Lenovo müsste für HTC und die Produkte nicht unbedingt schlecht sein. Das chinesische Unternehmen hat einen gewaltigen finanziellen Background und eine starke Position im PC-Markt, aber auch weltweit im Smartphone-Bereich.

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