"Er ist erst Anfang 30"

Maas rät Snowden zu Rückkehr in die USA

29. Juli 2014
Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) rät dem ehemaligen NSA-Mitarbeiter Edward Snowden zu einer Rückkehr in die USA.

"Er ist erst Anfang 30 und will sicher nicht den Rest seines Lebens auf der ganzen Welt gejagt werden oder von einem Asyl zum nächsten wandern", sagte Maas der Nachrichtenagentur dpa in Berlin."Wie man hört, sind wohl die Anwälte von Herrn Snowden in Verhandlungen mit amerikanischen Stellen, ob er möglicherweise in die USA zurückkehrt, um sich dort einem Verfahren zu stellen."

Wenn sich beide Seiten einig werden könnten, wäre damit auch Snowden am meisten gedient, sagte der Minister. "Denn sonst wird er immer auf der Flucht sein vor den US-Strafverfolgungsbehörden."

Snowden hatte vor gut einem Jahr streng vertrauliche Dokumente über die Überwachungspraxis der National SecuritySecurity Agency und anderer Geheimdienste an die Öffentlichkeit gebracht. Die USA suchen ihn per Haftbefehl. Seit Anfang August 2013 hat der heute 31-Jährige Asyl in Russland - begrenzt auf ein Jahr. Das heißt, die Aufenthaltserlaubnis läuft formell in wenigen Tagen Ende Juli aus. Die Entscheidung der Russen über eine mögliche Verlängerung steht noch aus. (dpa/rs) Alles zu Security auf CIO.de

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