Datamonitor: Die Zukunft der Handheld-Benutzung

Mobile Spracherkennung boomt

15. Juni 2009
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Der Markt für mobile Spracherkennung in Handhelds wird sich in den kommenden fünf Jahren verdreifachen. 100 Millionen US-Dollar sollen die weltweiten Umsätze 2014 betragen.

Experten gehen davon aus, dass der Markt für mobile Spracherkennung in den kommenden fünf Jahren ordentlich zulegen wird. Häufig haben Handheld-Benutzer ihre Hände nicht frei oder müssen ihre Augen auf die Umgebung richten.

Die Marktforscher von Datamonitor schätzen, dass sich der Markt für fortgeschrittene mobile Spracherkennung (advanced speech recognition) in Handsets in den kommenden fünf Jahren verdreifacht: von 32,7 Millionen US-Dollar auf 99,6 Millionen US-Dollar. In Fahrzeugen wird die mobile Spracherkennung von 64,3 Millionen auf 208,2 Millionen ansteigen.

Hinzu kommt, dass in immer mehr Ländern gesetzlich geregelt wird, ob man in einem Auto ein Mobiltelefon in der Hand halten darf. In Deutschland ist es bereits seit 2001 verboten, beim Autofahren mit dem Handy in der Hand zu telefonieren. Auch dieser Umstand kurbelt die Nachfrage nach mobiler Spracherkennung an.

Die Experten weisen in ihrer Studie darauf hin, dass es vor allem die immer besseren NetzwerkeNetzwerke sind, die zu neuen Wegen bei der Sprachübertragung führen. Der Trend scheint zu einer Mischung aus netzwerkbasierter und eingebetteter Sprache zu gehen, mit der man beispielsweise das Menü steuern und eine Internetsuche durchführen kann. Alles zu Netzwerke auf CIO.de

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