Cloud Computing

Nur SaaS kommt nennenswert zum Einsatz

04. Oktober 2011
Ima Buxton arbeitet als freie Redakteurin in München. Sie schreibt schwerpunktmäßig zu Strategie- und Trendthemen.
Outsourcing ist in der DACH-Region mittlerweile weit verbreitet. Dabei werden die Angebote immer cloud-ähnlicher. Doch die Verlagerung unternehmenskritischer Daten in die Cloud ist für die meisten Unternehmen auch zukünftig nicht denkbar, wie eine aktuelle PAC-Studie zeigt.
Foto: itestro - Fotolia.com

Das OutsourcingOutsourcing von IT-Leistungen ist weniger verbreitet als das Medienecho für dieses Themas vielleicht denken ließe. Der Großteil der IT-Budgets von Unternehmen in der DACH-Region entfällt auf internes Personal sowie auf Soft- und Hardwareprodukte. 45 Prozent der Firmen geben weniger als 25 Prozent ihre Ausgaben für externe Dienstleistungen aus und mehr als 40 Prozent verfolgen überhaupt keine Outsourcing-Strategie. Das ergab eine aktuelle Umfrage des Beratungsunternehmens Pierre Audoin Consultants unter mehr als 300 IT-Führungskräften in Unternehmen der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz). Alles zu Outsourcing auf CIO.de

Auslagerung von Geschäftsprozessen kommt nicht in Frage

Laut der Studie "User Survey Outsourcing, Cloud & Managed Services 2011" nutzen immerhin 40 Prozent der befragten Unternehmen bereits Outsourcing-Leistungen für das Application-Management, rund 30 Prozent für Rechenzentrumsservices und Hosting. Besonders Großunternehmen greifen gerne auf externe Dienstleister zurück: So nutzen Unternehmen mit mehr als 10.000 Mitarbeitern zu über 60 Prozent externe Rechenzentrumsleistungen, bei der Anwendungsbetreuung sind es sogar über 80 Prozent.

Das Ziel von Outsourcing-Maßnahmen liegt ganz klar auf der Optimierung von Prozessen. Die Auslagerung von Geschäftsprozessen ist hingegen im deutschsprachigen Raum kaum verbreitet. Für mehr als drei Viertel der Befragten kommt diese Form des Outsourcing auch zukünftig nicht in Frage.

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