VDI-Update

Oracle erweitert Portfolio zur Desktop-Virtualisierung

14. Juni 2010
Von Stefan Ueberhorst
Ein neuer Thin Client der "Sun-Ray"-Familie und eine neue Version von "Oracle VDI" sollen mehr Leistung und Sicherheit bei geringeren Kosten bieten.
Die Thin-Client-Produktfamilie Sun Ray.
Die Thin-Client-Produktfamilie Sun Ray.
Foto: Sun

Mit der Vorstellung des neuen Thin Client "Sun Ray 3 Plus" und einem Update der Oracle Virtual Desktop Infrastructure (VDI) will Oracle sein Engagement für die Desktop-Virtualisierung unterstreichen. Die neuen Angebote ergänzen das Oracle-Portfolio für Desktop-Virtualisierung, zu der außerdem "Oracle Secure Global Desktop" und "Oracle VM Virtual Box" gehören. Zu den Verbesserungen der neuen Versionen zählen unter anderem die Unterstützung für Windows 7 Virtual Desktops und die Energy-Star-5.0-Klassifizierung.

Sun Ray besteht aus Endgeräten für die Anzeige von Windows-, Linux- und Solaris-Desktops. Sie benötigen laut Anbieter keinerlei Wartung, was die Desktop-PC-Alternative preisgünstig macht. Die jetzt vorgestellte Version Plus 3 soll sich durch eine höhere Energieeffizienz und die Unterstützung größerer Bildschirme auszeichnen. Die Geräte werden zentral verwaltet und verfügen nicht über ein lokales Betriebssystem oder einen lokalen Speicher, was unter anderem die Sicherheit erhöht.

Die Oracle Virtual Desktop Infrastructure kommt in Version 3.1.1 und nutzt Standard Virtual Images, die auf Servern gehostet werden und auf die von nahezu jedem Endgerät zugegriffen werden kann. Dadurch bietet die neue Version höhere Sicherheit, mehr Mobilität und ein vereinfachtes Management, heißt es bei Oracle. In der Kombination mit Sun Ray 3 Plus sei kein Unterschied zum Einsatz von Desktops zu erkennen. (ue)

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