SAP-Rivale

Oracle gewinnt bei Hard- und Software an Fahrt

19. März 2014
Nach einer Durststrecke ziehen die Geschäfte beim SAP-Rivalen Oracle langsam wieder an.

Im dritten Geschäftsquartal von Dezember bis Februar stieg der Umsatz dank besserer Verkäufe von Hard- und Software um 4 Prozent auf 9,3 Milliarden Dollar (6,7 Mrd Euro). Der Gewinn legte gegenüber dem
Vorjahreszeitraum um 2 Prozent auf unterm Strich annähernd 2,6 Milliarden Dollar zu.

Finanzchefin Safra Katz verwies am Dienstag am Sitz im kalifornischen Redwood Shores unter anderem auf ein deutlich besser gelaufenes Geschäft mit Cloud-Software. Darunter versteht man die Auslagerung von Daten und Programmen auf zentrale Rechner im Internet oder Firmennetzwerk. Das Cloud-Geschäft ist der Wachstumsmotor vieler IT-Konzerne.

Den Anlegern ging die Erholung jedoch zu langsam vonstatten. Sie hatten auf ein besseres Abschneiden gehofft. Nachbörslich fiel die Oracle-Aktie um 5 Prozent.

Oracle hatte zwischenzeitlich unter einem schwachen Wachstum und einem schrumpfenden Gewinn gelitten. Vor allem das hinzugekaufte Servergeschäft von Sun Microsystems enttäuschte ein ums andere Mal; dann machte auch noch das wichtige Neugeschäft mit Software-Lizenzen schlapp. (dpa/rs)

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