Public IT


Bundesrechtsanwaltskammer

Rechtsanwälte bekommen E-Briefkasten

Johannes Klostermeier ist ein freier Journalist aus Berlin. Zu seinen Spezialgebieten zählen unter anderem die Bereiche Public IT, Telekommunikation und Social Media. Auf cio.de schreibt er über CIO Auf- und Aussteiger.
IT-Dienstleister Adesso hat den Auftrag zur Vorbereitung elektronischer Briefkästen erhalten. Über dieses Postfach sollen gerichtliche Dokumente rechtssicher und schnell zugestellt werden.

Die Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK) hat den Dortmunder IT-Dienstleister Adesso mit den Vorbereitungen zur Einführung des sogenannten elektronischen Anwaltspostfaches beauftragt. Das teilte das Unternehmen mit.

Im ersten Schritt sollen eine Anforderungsanalyse sowie die Kontext- und Systembeschreibungen der geplanten Lösung erstellt werden. Die Ergebnisse der Analysen fließen in die Spezifikationen ein, die dem Standard des International Requirements Engineering Board (IREB) e.V. entsprechen und die dann die Grundlage für die spätere Umsetzung bilden.

Jeder Rechtsanwalt erhält ein elektronisches Postfach bei der Bundesrechtsanwaltskammer.
Jeder Rechtsanwalt erhält ein elektronisches Postfach bei der Bundesrechtsanwaltskammer.
Foto: Gina Sanders - Fotolia.com

Das Ziel des Gesetzesentwurfes zur Förderung des elektronischen Rechtsverkehrs mit den Gerichten ist es, die Korrespondenz und den Datenaustausch zu vereinfachen. Der Einsatz des elektronischen Anwaltspostfaches ist dabei, so die Beteiligten, ein entscheidender Schritt auf diesem Weg.

Für jeden Rechtsanwalt wird ein elektronisches Anwaltspostfach auf der Grundlage eines sicheren Verzeichnisdienstes bei der Bundesrechtsanwaltskammer eingeführt. Über dieses Postfach können in Zukunft gerichtliche Dokumente rechtssicher und schnell zugestellt werden.