Hamburger IT-Strategietage 2005

Shared Services in einem Weltkonzern

18. Februar 2005
Shared Services in einem Weltkonzern, Zentrale Verantwortung, zentrale Services, globale Verfügbarkeit: Nach diesen Prinzipien arbeitet das zentrale IT Shared Service Model des amerikanischen Automobilzulieferers Delphi Corp..

Bette Walker hat beim US-Automobilzulieferer Delphi Shared Services eingeführt.

Das war nicht immer so, wie Bette Walker, CIO bei Delphi, zu Beginn des zweiten Tages der Hamburger IT-Strategietage berichtete. Vor sechs Jahren hatte die CIO eine Rumpf-IT mit weniger als zehn Mitarbeitern bei Delphi übernommen. Seinerzeit hatte der Autokonzern General Motors (GM) sein Komponentengeschäft, das Anfang der neunziger Jahre von 35 auf sieben Bereiche konsolidiert und unter dem Namen Delphi betrieben worden war, verkauft.

Zentrale Verantwortung, zentrale Services, globale Verfügbarkeit sind für CIO Bette Walker Prinzipien ihrer IT-Strategie.
Zentrale Verantwortung, zentrale Services, globale Verfügbarkeit sind für CIO Bette Walker Prinzipien ihrer IT-Strategie.

Danach stand die Delphi-IT zunächst einmal im Regen: GM hatte konsequent ausgelagert, sodass Bette Walker mit ihren wenigen Mitarbeitern 2500 nicht integrierte Altssysteme managen musste.

In ihrem Vortrag "Agility in a Complex Global Organization Deploying an IT Shared Service Model" eklärte sie nun, wie Delphi mittlerweile IT-Alignment und Shared Services in einem dezentralen Weltkonzern steuert. Seit Dezember 2003 sind 186.000 Mitarbeiter in 42 Ländern in das zentralen IT Shared Service Model eingebunden.

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