Weniger Gefahren bei der Internet-Telefonie

Sicherheitslösungen für VoIP

21. März 2006
Von Tanja Wolff
Auf der diesjährigen Cebit hat Voice over IP (VoIP) einen hohen Stellenwert eingenommen. 31 Prozent der Top-50-Aussteller sahen in VoIP ein wichtiges Trendthema. Laut einer Befragung des Beratungsunternehmens Steria Mummert Consulting birgt die Internet-Telefonie allerdings Gefahren in der Anwendung.

Der Analyse zufolge hat sich VoIP mittlerweile etabliert. So nutzten im ersten Quartal des Jahres 2005 elf Millionen Anwender die Telefonie über das Internet. Unternehmen bevorzugen die Technologie aufgrund der kostengünstigen Integration von Sprache und Daten in einem Netz. Außerdem kann mit VoIP die Kommunikation der Mitarbeiter flexibler gestaltet werden.

Allerdings birgt die Technologie für Firmen und Privatnutzer auch Gefahren, so die Untersuchung. Viren, Würmer, Trojanische Pferde und Phisher warten bereits auf das digitale Datenpaket, das über das World Wide Web seinen Zieladressaten erreicht.

Schwachstellen können in allen Elementen des Netzwerkes auftauchen. Dabei enthalten nicht nur die Software, sondern auch die Server und die Komponenten der zentralen Administration potenzielle Sicherheitslücken. Betrüger können auf diesem Weg unter anderem vertrauliche Gespräche abhören, Anrufe umleiten, vertrauliche Informationen stehlen oder mit unerwünschten Werbebotschaften die Mailboxen der Nutzer füllen.

Laut der Analyse sind eine richtig installierte Hardware und ein Sicherheitspaket daher unerlässlich. So kann beispielsweise bereits ein persönliches Passwort den Zugang zur VoIP-Hardware vor unbefugten Eingriffen schützen. Zusätzlich bieten Sicherheitsplattformen die Möglichkeit, vorbeugend gegen Angriffe zu reagieren.

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