Ursula Soritsch Renier

So bewerkstelligt die Sulzer-IT-Chefin den Wandel

10. Oktober 2014
Karin Quack arbeitet als freie Autorin und Editorial Consultant vor allem zu IT-strategische und Innovations-Themen. Zuvor war sie viele Jahre lang in leitender redaktioneller Position bei der COMPUTERWOCHE tätig.
Aus einem dezentral organisierten Konzern soll ein Unternehmen mit globaler Ausrichtung werden: Der Schweizer Maschinen- und Anlagenbauer Sulzer AG erfindet sich gerade neu. Und die IT soll dabei den "zentralen Wegbereiter" für die Veränderungen spielen.
Ursula Soritsch-Renier
Ursula Soritsch-Renier
Foto: Sulzer

Ursula Soritsch-Renier geht die Dinge eher pragmatisch als dogmatisch an: "Geschwindigkeit und Flexibilität gehen vor perfekte Architektur", sagt die IT-Chefin von Sulzer. Damit dürfe aber keine mangelhafte Qualität entschuldigt werden: "Beim SAP-System mache ich keine Abstriche. Aber manchmal hilft eine schnelle Brücke mehr als die perfekte Integration, die viel Zeit braucht."

Rasch, schnell oder sogar "rasend schnell" - diese Attribute fallen häufig, wenn Soritsch-Renier über die vergangenen beiden Jahre ihrer KarriereKarriere berichtet. Nur wenige Wochen vergingen zwischen dem Angebot des Sulzer-Finanzchefs in Boston, wo Soritsch-Renier für Novartis als Head of Strategy, Architecture and Project Management Office arbeitete, und ihrer Zusage, zu wechseln. Alles zu Karriere auf CIO.de

Sulzer in Zahlen und Fakten

  • 1834 begannen Johann Jakob Sulzer und sein Bruder Salomon in Winterthur mit der Produktion von Eisenguss und dem Bau mechanischer Geräte wie Feuerspritzen, Pumpen und Apparaten für die Textilindustrie.

  • Heute ist die Sulzer AG in drei Bereichen tätig: Pumps Equipment: Herstellung von und Services für maßgefertigte Pumpen sowie Standardpumpenlösungen; Rotating Equipment Services für rotierende Maschinen aller Hersteller, seien es Turbinen, Pumpen, Kompressoren, Generatoren oder Motoren und Chemtech: Prozesstechnologie und Trennkolonnen sowie Zweikomponentenmisch- und -austragssysteme.

  • Der Konzern beschäftigt etwa 15.000 Mitarbeiter an zirka 150 Standorten.

  • Im vergangenen Jahr erzielte er einen Umsatz von 3,26 Milliarden Schweizer Franken, das sind umgerechnet 2,7 Milliarden Euro.