Trend: Finanzierungs-Management

Software belegt Nutzen von IT-Investitionen

08. Juli 2009
Andrea König lebt als freie Journalistin in Hamburg. Arbeiten von ihr wurden unter anderem in der Süddeutschen Zeitung und im Focus veröffentlicht, seit 2008 schreibt sie auch für CIO.de. Die Schwerpunkte Ihrer Arbeit für die CIO-Redaktion sind Themen rund um Karriere, soziale Netzwerke, die Zukunft der Arbeit und Buchtipps für Manager.
Mehr als 800 Millionen Dollar werden Unternehmen 2013 in Software-Lösungen für Finanzierungs-Management stecken. Vor allem CIOs mit nichttechnischem Hintergrund erkennen das Potenzial, IT-Investitionen und Prozesse erfolgreicher abzubilden.

Beim Thema Software für Finanzierungs-Management fordert das Beratungshaus Forrester mehr Kostentransparenz in der IT. Da die IT immer mehr wie jeder andere Geschäftsbereich behandelt wird, sind Prozessinnovationen und eine bessere Dokumentation dringend notwendig.

Die Autoren eines aktuellen Reports erklären das Finanzierungs-Management in der IT zum neuen Mantra, zu einem aufstrebenden Bestandteil des Themas Software-Markt für das IT-Management. Forrester hat mit 13 Anbietern über ihre derzeitigen und ihre geplanten Angebote gesprochen.

Noch ist der Markt erst im Entstehen begriffen, aber in den kommenden Jahren wird mit rasanten Zuwächsen gerechnet. Vernünftige Lösungen für IT-Finanzierungs-Management stellen für die Anbieter eine spannende Herausforderung dar. Eine Rangfolge zeichnet sich bislang noch nicht ab.

Warum sollen sich Unternehmen nun also mit Software für Finanzierungs-Management in der IT beschäftigen? Weil die Anforderungen an die IT im Unternehmen sich stetig verändern. Häufig gelingt es der IT-Abteilung nicht, den geschäftlichen Nutzen von IT-Investitionen und -Prozessen erfolgreich abzubilden. Das merken auch die Unternehmen, weshalb bei Forrester in den vergangenen Monaten verstärkt Anfragen zu den Themen Kostentransparenz und Finanzanalyse gestellt werden.