IZB Soft schlägt SI

Sparkasse München will mit IT-Outsourcing fünf Millionen sparen

01. April 2005
Von Thomas Zeller
Die Stadtsparkasse München will ihre IT an den Dienstleister IZB Soft auslagern. Die entsprechenden Verträge sollen nach Unternehmensangaben bis zum Sommer unterschrieben werden. Die Stadtsparkasse erhofft sich aus dieser Vereinbarung jährliche Einsparungen in Höhe von fünf Millionen Euro. IZB Soft konnte sich damit in der finalen Angebotsrunden gegen die Firma SI durchsetzen.

In einem ersten Schritt soll innerhalb eines Jahres zunächst der Großrechnerbereich an eine IZB-Tochter in Frankfurt übergeben werden. Weitere Auslagerungen der IT an die IZB SOFT sind abhängig von der Erfüllung von Vorgaben, die für die Stadtsparkasse München wichtig sind. Dazu zählen unter anderem eine Umsetzung von Anforderungen durch die neuen Eigenkapitalvorschriften Basel II und die Einführung des internationalen Rechnungslegungsstandards IAS.

Die IT-Abteilung der Bank beschäftigt zurzeit etwa 200 Mitarbeiter. Die IZB hat sich grundsätzlich dazu bereit erklärt, Beschäftigte der Stadtsparkasse zu übernehmen. Es werde keinesfalls zu betriebsbedingten Kündigungen kommen. Wie viele Mitarbeiter prinzipiell von dem OutsourcingOutsourcing betroffen sind, ist bislang allerdings noch nicht klar. Alles zu Outsourcing auf CIO.de

Bis zu ihrer Annäherung haben beide Gesellschaften rund 17 Monate Sondierungsgespräche geführt. Die IZB ist ein Unternehmen der Sparkassengruppe und betreut bereits die IT für zahlreiche andere öffentliche Institute. Im Zuge des Outsourcings wird sich die Stadtsparkasse München an dem Dienstleister beteiligen.

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